Ulrike Haidacher mit „Aus Liebe“ bei Momentum 19

31. Mai 2019

In ihrem ersten Soloprogramm geht Ulrike Haidacher, ein Teil des Theaterkabarett-Duos Flüsterzweieck (Österreichischer Kabarettpreis 2017), aufs Ganze.

Kommen Sie mit ihr auf diese Party und amüsieren Sie sich! Langen Sie zu, denn unser Gastgeber, der große Künstler, hat alles für uns angerichtet: Koffeinhaltige Zuckergetränke, Baby Chicken, Prosecco und Gertis Grammelknödel. Der Künstler findet: Wenn alle Menschen so wären wie er, dann wäre die Welt ein besserer Ort. Sie ist sich da nicht so sicher.

Es geht um alte Partydeko, köstliche Fleischwalzen und die Poesie der menschlichen Jauche. Es geht um Opfer und Opfergaben, um Liebe zum Fremden und Hass zum Eigenen. Berauschen Sie sich in dieser Wortschlacht aus irrationalen Gefühlen und wohl formulierten Argumenten!

Ob Sie das normal finden, weiß Ulrike Haidacher noch nicht. Aber sie freut sich, wenn Sie mitkommen. Denn sie macht heute Abend nichts für sich. Sie macht alles für Sie. Vielleicht sogar für die ganze Menschheit. Sie macht es jedenfalls. Aus Liebe.

 

Ulrike Haidacher gründete 2009 gemeinsam mit Antonia Stabinger das Theaterkabarett-Duo „Flüsterzweieck“. Seitdem brachten sie vier abendfüllende Programme auf die Bühne, die erfolgreich in Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz aufgeführt werden. Ihre Programme wurden mit mehreren Preisen (u.a. Grazer Kleinkunstvogel 2009, Passauer Scharfrichterbeil 2014 und Österreichischer Kabarettpreis 2017) ausgezeichnet. Daneben schreibt und spielt Ulrike Haidacher satirische Kolumnen für ORF Radio FM4 und war Teil des Autorenteams der Comedy-Serie „BÖsterreich“, wo sie auch eine Gastrolle übernahm.

Weitere satirische und literarische Veröffentlichungen in mehreren Büchern und Literaturzeitschriften (u.a. „Lichtungen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik“, „How to be Österreich“, Milena Verlag, „Querulantinnen. Kabarett und Poesie“, Reclam Verlag)

„Aus Liebe“ ist Ulrike Haidachers erstes abendfüllendes Soloprogramm.

 

Fotocredit: Gabriel Rizar

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