Trackmoderation: Vielfalt und Migration: Handlungsfelder für Stadt, Land und Europa

21. Mrz 2017

Track #1 Bild Track #1: Vielfalt und Migration: Handlungsfelder für Stadt, Land und Europa wird von Peter Hacker und Ivana Pilic moderiert. Wir bedanken uns schon jetzt für die Bereitschaft der beiden ExpertInnen bei Momentum mitzuwirken. Track #1 beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Wie ist Migration sinnvoll zu organisieren, rechtlich und administrativ?
  • Was ist das Ergebnis fortschrittlicher im Unterschied zu konservativer Migrationspolitik? Ist dabei die EU-Binnenmigration anders zu bewerten als die Zuwanderung aus Staaten außerhalb der Union?
  • Was sind die für erfolgreiche Migrationspolitik maßgeblichen Handlungsbereiche? Wie ist Migration sinnvoll zu organisieren, rechtlich und administrativ? Lassen sich Kriterien definieren, entlang derer Migration erfolgen soll?
  • Wie kann aus einer progressiven Perspektive kulturelle Vielfalt eine Rolle spielen? Was würde eine solche auszeichnen?
  • Wie würde sich der Anspruch kulturelle Vielfalt als etwas Positives und Begrüßenswertes zu verstehen in konkrete Politiken übersetzen lassen? Worin besteht umgekehrt das Ziel von „Integration“?
  • Welche Auswirkungen hat der Zuzug vieler Menschen in vergleichsweise kurzer Zeit auf Ebene der kommunalen Dienstleistungen, der medizinischen Versorgung, des Wohnungsmarktes und schließlich des sozialen Gefüges? Worin bestehen dabei auch die Schwierigkeiten, vor denen die Zugewanderten selbst stehen?
  • Wie können die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rechte der Migrant_innen sicher gestellt werden?
  • Welche Good-Practice-Beispiele erfolgreicher Migrationspolitik bzw. von Willkommensinitiativen auf lokaler und kommunaler Ebene gibt es?

 

Foto Peter HackerFoto Ivana Pilic Peter Hacker (53) ist als Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien (FSW) verantwortlich für die Organisation und Finanzierung von Sozialleistungen für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung, Wohnungslose, Flüchtlinge und Menschen mit Schuldenproblematik in Wien. Von 1992 bis 2003 war er Drogenkoordinator der Stadt, im Sommer 2015 hat er zusätzlich zu seiner Funktion im FSW auch die Agenden des Wiener Flüchtlingskoordinators übernommen. Ivana Pilić, arbeitet seit 2010 im KunstSozialRaum Brunnenpassage, den sie zuletzt ebenfalls geleitet hat (derzeit in Bildungskarenz). Neben ihren kuratorischen Aktivitäten konzentriert sie sich auf die Entwicklung neuer partizipativer Kunstkonzepte und -formate. Sie interessiert sich für die Schnittstelle zwischen zeitgenössischer Kunst und politischer Partizipation sowie für den Einsatz von Kunst als Tool für gesellschaftlichen Wandel. Sie ist Co-Autorin des Buches „Kunstpraxis in der Migrationsgesellschaft“ und Vorstandsmitglied des Kulturfestivals WIENWOCHE. Seit 2016 ist sie als Entsandte für Österreich vom BKA für die Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission „Interkultureller Dialog im Kontext der Migrations- und Flüchtlingskrise“ nominiert.

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