Trackmoderation: Vielfalt organisieren: Solidarische Strategien und Perspektiven

20. Mrz 2017

Foto Track #2Ilker Ataç und Laura Dobusch haben sich bereit erklärt den Track #2 Vielfalt organisieren: Solidarische Strategien und Perspektiven zu moderieren. Wir freuen uns sehr euch dabei zu haben. Der Track widmet sich folgenden Fragen:

  • Welche Verständnisse von Vielfalt/Diversität gibt es und wie verhalten sich zu verwandten Konzepten wie Heterogenität, Offenheit und Intersektionalität?
  • Warum bzw. wann und wie ist Vielfalt in und für Organisationen ein bzw. kein Vorteil?
  • Wie wirkt Vielfalt in Organisationen in verschiedenen Kontexten wie Parteien, Gewerkschaften, öffentlichen Verwaltungen, NGOs oder Unternehmen?
  • Wie beeinflusst die Vielfalt bzw. Homogenität der Organisationsmitglieder politische und organisationale Entscheidungs- und/oder Mobilisierungsprozesse?
  • Worin ist die Ursache wachsender Distanz zwischen dem Souverän und seiner bisherigen politischen und ökonomischen Repräsentanz zu sehen?

 

Foto Ilker AtaçFoto Laura Dobusch lker Ataç ist Politikwissenschaftler und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe INEX am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, für das er bereits von 2009 bis 2015 als Universitätsassistent tätig war. 2013 hatte er eine Vertretungsprofessur „Politik der Arbeitsmigration“ an der Universität Kassel inne. Von August 2015 – April 2016 war er am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück beschäftigt. Er absolvierte Forschungsaufenthalte in Kanada, USA und Türkei. Seine Forschungsschwerpunkte sind Migrationspolitik und Citizenship, soziale Bewegungen, Zivilgesellschaft und türkische Politik. (Foto ©faces of attac)

Laura Dobusch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Diversitätssoziologie an der Technischen Universität München sowie Postdoc der Fellow-Gruppe „Dis[cover]ability & Indicators for Inclusion“ am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik. Sie promovierte zum Thema „Diversity Limited – Inklusion, Exklusion und Grenzziehungen mittels Praktiken des Diversity Management“ (Springer VS). Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht der Umgang von Organisationen mit Diversität mit dem Schwerpunkt auf Nicht-/Behinderung und Geschlecht und den damit einhergehenden Teilhabemöglichkeiten. Momentan arbeitet sie zu den Chancen und Grenzen einer „inklusiven Organisation“ unter Bezugnahme eines relationalen Inklusionsverständnisses (d.h. jede Inklusion impliziert auch Exklusion und vice versa).

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