Trackmoderation: Ökonomie und Regulierung: Standortwettbewerb im globalen Kapitalismus

26. Apr 2017

Track Bild #8 Track #8 „Ökonomie und Regulierung: Standortwettbewerb im globalen Kapitalismus“ wird von Nikolaus Kowall und Klara Zwickl moderiert. Auch in diesem Track gibt einige leitende Fragen, welche zur Diskussion anregen sollen. Welche sind das? Die folgenden:

  • Wie wird regulatorische Vielfalt im globalen Kapitalismus von transnationalen Akteur_innen genutzt und welche Folgen hat dies für das tradierte, nationalstaatlich eingebettete Bild demokratischer Steuerung?
  • Wie hängen arbeits- und menschen- und steuerrechtliche Ausgestaltung einzelner Rechtssysteme mit Tendenzen im Bereich der sektoralen Spezialisierung einzelner Ökonomien zusammen?
  • Wie ist insbesondere die Präsenz unterschiedlicher regulatorischer Regime und des damit verbundenen Standortwettbewerbs innerhalb Europas vor dem Hintergrund des historischen Versuchs einer politischen Einigung Europas zu bewerten?
  • Welche macht- und herrschaftspolitischen Konsequenzen ergeben sich aus der Möglichkeit regulatorischer Arbitrage und was bedeutet, dass für nationale Souveränität und den Primat der Politik?
  • Was können wir aus der Erschließung neuer Daten aus Whistleblowing-Kontexten (Stichworte: Panama-Paper, Luxemburg-Leaks) über die Nutzung globaler regulatorischer Vielfalt lernen?

Foto Nikolaus KowallFoto Klara Zwickl Nikolaus Kowall ist Vertretungsprofessor für International Economics an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. Er hat 2016 im Bereich Volkswirtschaftslehre zum Thema Wettbewerbsfähigkeit im Außenhandel an der WU Wien promoviert. Von 2007 bis 2014 leitete er die Sektion 8, einen Think tank innerhalb der Wiener Sozialdemokratie mit dem Ziel der Repolitisierung und Demokratisierung der SPÖ.

Klara Zwickl ist Assistenzprofessorin am Institute for Ecological Economics, Department Sozioökonomie und am Institute for the Economics of Inequality an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre Forschungsinteressen liegen bei den Ursachen und Konsequenzen ökonomischer und ökologischer Ungleichheit und in der Evaluierung von Umwelt-, Arbeitsmarkt-, und Wirtschaftspolitik.

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