Seyss-Inquart Julia: Welche gleichen Chancen eigentlich? Anmerkungen über den Diskurs der institutionellen Fremdbetreuung von Kindern

21. Jul 2011

(Auszug)

Die Argumentationsfigur der „Chancen“ nimmt in Diskursen der institutionellen Fremdbetreuung von Kindern1 eine zentrale Stellung ein und dient im zeitlichen Verlauf als Legitimation für unterschiedliche Veränderungen des Bereichs. In den 1960er und 1970er Jahren ist der Topos „gleiche Chancen“ im Diskurs präsent, während 2010 die Herstellung von „besten Startchancen in das weitere Bildungs-­und spätere Berufsleben“ als eines der Ziele der Einführung des verpflichtendes Besuchs einer Kinderbetreuungseinrichtung definiert wird (Landesgesetzblatt 2010) „gleiche Chancen“ werden also zu „besten Startchancen“.

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