Track #4: Macht sozialer Bewegung(en)

Trackmoderation: Karin Fischer, Markus Griesser

Grundlegende gesellschaftliche Veränderungen gehen regelmäßig mit sozialen Bewegungen – von ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung über Frauen- und Ökologiebewegung bis hin zu Menschenrechts- und Netzbewegung – einher, die diese anstoßen, antreiben und ihre Entwicklung beeinflussen. Akteurstypen, Organsationsformen und Mobilisierungstrategien variieren dabei stark innerhalb von genauso wie zwischen sozialen Bewegungen. Wollen die einen die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen, streben andere nach institutioneller Verankerung und Machtpositionen in bestehenden Strukturen. Im Zentrum dieses Tracks steht deshalb die Frage, wie soziale Bewegungen effektiv Gegenmacht organisieren können.

  • Verlieren soziale Bewegungen an Dynamik, wenn ihre Anliegen politische institutionalisiert werden?
  • Wie verhalten sich radikale, reformistische und subversive Bewegungsstrategien und ihre jeweiligen Organisationsformen zueinander?
  • Wie lässt sich eine – im doppelten Sinn – kritische Masse erreichen und welche neuen und alten Formen von Partizipation gehen damit einher?
  • Über welche Macht(mittel) verfügen soziale Bewegungen und wie lässt sich Korrumpierung durch Macht vermeiden?