Beiträge über 'Special Issue'

Call for Papers
Special Issue: Kinderarmut und Gerechtigkeit
GastherausgeberInnen:
Bernhard Babic
Schwerpunkt Sozialpädagogik, Beratung und Intervention, Universität Salzburg
Gunter Graf
Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg
Ortrud Leßmann
Institut für Personal und Arbeit, Helmut Schmidt Universität Hamburg
Gottfried Schweiger
Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg
 

Kinderarmut lässt sich als ein Geflecht verschiedener Benachteiligungen begreifen: Kinder, die in Armut aufwachsen, sind in ihrer physischen und psychischen Gesundheit gefährdet, schneiden im Bereich der Bildung oft schlecht ab und erfahren Ausgrenzung. Kinderarmut beeinträchtigt nicht nur das aktuelle Wohlergehen der Kinder, sondern wirkt sich auch auf ihre Zukunft aus, wobei umstritten ist, ob und wie sich diese Nachteile im weiteren Lebensverlauf ausgleichen lassen. Kinderarmut trägt in jedem Fall wesentlich dazu bei, dass Chancen in unseren Gesellschaften höchst ungleich verteilt sind und stellt folglich auch ein wesentliches Gerechtigkeitsproblem dar. Denn wenn schon so früh im Leben durch kontingente und beeinflussbare Faktoren in großem Maße entschieden wird, welche Möglichkeiten einem Menschen offenstehen, ist es um zentrale Werte wie Gleichheit, Fairness und Gerechtigkeit nicht gut bestellt. Zweifelsfrei ist es eine politische Aufgabe, hier gegenzusteuern und für angemessene Rahmenbedingungen zu sorgen, damit jedes Kind faire Entwicklungschancen hat. Dass Handlungsbedarf besteht, ist klar, zumal aktuelle Zahlen und Entwicklungen zeigen, dass die meisten Gesellschaften weit davon entfernt sind, das Phänomen der Kinderarmut in den Griff zu bekommen. mehr »

Céline Camus, Katharina Kreissl und Aline Oloff bitten als Gastherausgeberinnen eines Schwerpunktshefts der Zeitschrift Feministische Studien um Beiträge zum Thema „Hochschule im Neoliberalismus“. Aus dem Call for Papers (PDF):
Die Orte der hegemonialen Wissensproduktion, Universitäten und Hochschulen, zu denen sich Frauen vor mehr als 100 Jahren Zutritt erkämpften und die in Deutschland spätestens mit den ersten Frauenseminaren und Sommerunis zu zentralen Orten feministischer Intervention geworden sind, erfahren gegenwärtig einen grund-legenden Umbau, der den mittlerweile akademischen Feminismus nicht nur direkt betrifft, sondern zur Stel-lungnahme herausfordert. Als Gastherausgeberinnen für die Feministischen Studien freuen wir uns über Beiträge, die sich aus soziologischer, medientheoretischer, politikwissenschaftlicher, historischer, gesellschaftstheoretischer, kultur- und literaturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Thema „Hochschule im Neoliberalismus“ befassen.
Abstracts von bis zu 5.000 Zeichen können bis 15.05.2015 per Mail eingereicht werden an manuskripte@feministische-studien.de oder aline.oloff@tu-berlin.de.

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.
HerausgeberInnen:

Michael Lühmann
Institut für Demokratieforschung, Universität Göttingen
Julia Seyss-Inquart
Institut für Pädagogische Professionalisierung, Karl-Franzens-Universität Graz
Special Issue: “Was ist Fortschritt?” mehr »

Call for Papers
Special Issue: Abschied von der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse? Über die Zunahme sozioökonomischer Disparitäten aus regionaler Perspektive
GastherausgeberInnen:
Univ. Prof. Dr. Rudolf Egger
Karl-Franzens-Universität Graz, Arbeitsbereich für Angewandte Lernweltforschung
O.Univ.Prof.i.R. Dipl.-Ing. Dr.techn. Gerlind Weber
Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung
 

In den ländlichen Räumen aller Industriestaaten ist ein rapider sozioökonomischer Wandel zu beobachten, der sich u.a. in rasanten Veränderungen der Bevölkerungsstruktur niederschlägt. Die Dynamiken der Zentralisierung, Konzentration, Individualisierung, Fragmentierung (die Kennzeichen aller modernen Dienstleistungsgesellschaften sind) verschlechtern die Lebensbedingungen in den sogenannten strukturschwachen ländlichen Regionen und Kleinstädten rapide weiter. Ein Teilaspekt dieses fortgesetzten Verlustes an Menschen, Arbeitsplätzen und regionalwirtschaftlicher Leistungsstärke ist die Ausdünnung der Grundversorgung. Diese Verminderung des gesellschaftlich relevanten Angebotes der sozialen Dienstleistungen (wie z. B. die Kinder- und Altenbetreuung), aber auch der Sicherstellung ärztlicher und infrastuktureller Bedürfnisse (z. B. öffentlicher Verkehr, Einzelhandel, Post, Gaststätten, Bankfilialen, Pfarren, Polizei u. dgl. mehr) führt zu einer weiteren Schwächung der Vitalität und Funktionsfähigkeit der Gebiete, was wieder in einen Verlust der Standortattraktivität für Betriebe und als Lebensort der Menschen führt. Kurz, diese Gebiete scheinen in einer Spirale des Niedergangs gefangen. Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse gerät zunehmend in Gefahr, nicht mehr gewährleistet werden zu können. mehr »

Im Nachgang zum diesjährigen Momentum Kongress zum Thema Fortschritt wird es auch eine von Michael Lühmann, Julia Seyss-Inquart und Wolfgang Theis herausgegebene Schwerpunktausgabe von Momentum Quarterly geben. Aus dem Call for Papers (PDF):
Die Frage wie Fortschritt innerhalb verschiedener Denkgemeinschaften konzeptionalisiert wird, ist dabei alles andere als trivial: Schließlich haben explizite und implizite Vorstellungen von technologischem, ökonomischen, politischen oder sozialen Fortschritt ihrerseits massiven Einfluss auf die weitere Entwicklung von Wissenschaft und Gesellschaft. Fortschrittsideen und -konzepte bestimmen die Relevanz von Fragestellungen ebenso wie den Wert unterschiedlicher Lösungsvorschläge. Ziel dieses CFP ist es daher mit den einzelnen Beiträgen unterschiedliche Konzeptionalisierungen von Fortschritt innerhalb der Wissenschaften und auch in der Politik, vergleichend gegenüberzustellen und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile auf interdisziplinärer Basis zu debattieren.
Einreichungen sind in deutscher und englischer Sprache bis 28. Februar 2014 möglich. Details zu Forschungsfragen sowie dem organisatorischen Ablauf finden sich auf der Call-for-Paper-Seite von Momentum Quarterly.

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Die Redaktion freut sich stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen unter editors@momentum-quarterly.org.
Herausgeberinnen:
Laura Dobusch
MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik München
Katharina Kreissl
Wirtschaftsuniversität Wien
Jasmin Siri
Ludwig-Maximilian Universität München
Special Issue: “Parteien – Zur Analyse einer Organisationsform der Demokratie” mehr »

Kommentare deaktiviert für Inhaltsüberblick: Momentum Quarterly, Vol. 2(2), 2013