Beiträge über 'Partizipation'

An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz sind an der Professur für Organisation und Arbeitswissenschaft (Prof. Dr. Rainhart Lang) und an der Juniorprofessur Europäisches Management (Jun.-Prof. Dr. Ronald Hartz) je eine 75%-Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in ab 1. Juni 2014 oder nach Vereinbarung befristet für die Dauer von 2,5 Jahren im Rahmen des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Projekts „Partizipationspraktiken in Genossenschaften“ zu besetzen. Das Projekt wird kooperativ von beiden Lehrstühlen unter der Leitung von Dr. Irma Rybnikova und Jun.-Prof. Dr. Ronald Hartz durchgeführt. Die Gelegenheit zur Promotion ist gegeben. Bewerbungen sind bis 30. April 2014 möglich. mehr »

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

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Bürgerhaushalte – Massendemonstrationen – Volksabstimmungen – wilde Streiks – neue soziale Medien – Wutbürger – Bürgerbegehren – … . Die direkte Beteiligung der BürgerInnen an der Demokratie rückt in der öffentlichen Diskussion, aber auch im Bewusstsein der Politikwissenschaft immer stärker in den Vordergrund. Für die input-­‐ Seite des politischen Systems sind in den letzten Jahren Veränderungen aus unterschiedlicher Perspektive festzustellen. Das betrifft a) die demokratietheoretische Reflexion über das, was BürgerInnen in einer Demokratie an Beteiligung zustehen sollte bzw. was sie dabei zu leisten haben; b) häufig damit (zu) wenig verbunden die Forderung aus der öffentlichen Debatte nach mehr Beteiligungsmöglichkeiten; und c) die Analyse der zunehmenden Beteiligungsformen, ihrer Ursachen, ihrer Ergebnisse und deren tiefergehenden Auswirkungen für Gesellschaft und Demokratie.

Dabei ist die Partizipationsforschung beileibe kein neues Feld. Schon Barnes/Kaase (1979) erforschten in den 70er Jahren die damaligen Wellen des Protests und der politischen Beteiligung und unterschieden dabei zwischen konventionellen und unkonventionellen Partizipationsformen. Die typologische Einteilung unterschiedlicher Partizipationsformen ist seither ein breites Feld politikwissenschaftlicher Auseinandersetzung.

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