Beiträge über 'Menschenrechte'

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

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Call for Papers „Feministische Kritik und Menschenrechte“ im Rahmen der Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Geschlecht“ in der DVPW, 14.-15. Februar 2014, Universität Erlangen-Nürnberg:
Menschenrechte haben auf transnationaler, regionaler, nationaler und lokaler Ebene in den letzten Jahrzehnten an großer Bedeutung gewonnen. Dies zeigt sich vor allem daran, dass völkerrechtliche Vereinbarungen und das internationale Menschenrechtsschutzsystem zunehmend ausdifferenziert und weiterentwickelt werden. Auch dienen Menschenrechte zunehmend als normativer Referenzrahmen und politisches Druckmittel für soziale Bewegungen und gesellschaftlich marginalisierte Gruppen. Dennoch sind die Geltung und Reichweite der Menschenrechte aufgrund von blinden Flecken, machtpolitisch motivierten Instrumentalisierungen oder auch unzureichenden Durchsetzungsmöglichkeiten Gegenstand intensiver Auseinandersetzungen. mehr »

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Für die nächste Ausgabe bittet die Zeitschrift ZAG um die Zusendung von Artikeln und Artikelvorschlägen zum Thema „Repressive Toleranz“. Im Call heißt es:
Menschenrechte und Toleranz werden im Kampf für die Zivilisation und Moderne gegen vorgeblich „rückständige“ Menschen in Anschlag gebracht. Doch erschöpft sich die Legitimationsfigur nicht in der angeblichen moralischen Überlegenheit der „bürgerlich liberalen, aufgeklärten und zivilisierten“ Gesellschaften, sondern sie wird mit Frauenemanzipation für Muslima oder der Anerkennung der Rechte Homosexueller verbunden. Emanzipatorische Forderungen werden aufgenommen und teilweise strategisch und enteignend genutzt, um repressive Politik zu legitimieren. Es findet eine Neuformierung von emanzipatorischen Forderungen und politischen Lagern statt, die die politische Handlungs- und Mobilisierungsfähigkeit emanzipatorischer Bewegungen verringern kann.
Der Redaktionsschluss für den Call (PDF) ist der 15.03.2013, die Redaktion freut sich aber auch über früher ein­gereichte Beiträge. Artikel sollten nicht mehr als 12.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen.

Infos, Nachfragen, Artikelvorschläge und Kritiken an redaktion@zag-berlin.de.

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