Beiträge über 'Inklusion'

Am philosophischen Institut der Uni Stuttgart wird am 26. und 27. November diesen Jahres ein Workshop stattfinden, der sich mit dem Themenkomplex “Arbeit, Gerechtigkeit und Inklusion” widmet. Der Call for Papers läuft noch bis 31. März 2015.

Die umfassende gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger gehört zu den erklärten politischen Zielen der Bundesrepublik. Eine wichtige Dimension ist die Teilhabe an der Arbeitswelt. Doch noch immer ist für einige Personengruppen, beispielsweise Menschen mit Behinderung, eine adäquate und gerechte Teilhabe am Arbeitsleben nicht erreicht. In diesem Zusammenhang stellen sich verschiedene grundsätzliche Fragen, was die Umsetzung, aber auch das angestrebte Ziel der Inklusion betrifft, wie es in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert ist. So gibt es neue technologische Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Assistenz am Arbeitsplatz, die einen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen in die Arbeitswelt leisten können. Es ist allerdings zu bedenken, dass diese Technologien den Begriff der Arbeit und die Arbeitswelt nachhaltig verändern können. Daher mehr »

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Die Redaktion freut sich stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen unter editors@momentum-quarterly.org.
Herausgeberinnen:
Laura Dobusch
MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik München
Katharina Kreissl
Wirtschaftsuniversität Wien
Jasmin Siri
Ludwig-Maximilian Universität München
Special Issue: “Parteien – Zur Analyse einer Organisationsform der Demokratie” mehr »

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Für eine gemeinsame Tagung der DGS Sektion “Soziale Probleme und soziale Kontrolle“, der Fellow Gruppe „Inklusion bei Behinderung“ des MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik, München und des Lehrstuhls für Diversitätssoziologie der Technischen Universität München von 30. bis 31. Januar 2014 werden ab sofort Beiträge gesucht. Im Call for Papers (PDF) heißt es unter anderem:
Bereits seit Anfang der 1990er Jahre fungiert Diversität sowohl in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen als auch in öffentlichen Diskursen zunehmend als sogenanntes „Container‐Konzept“. Dieser vielfältige Gebrauch ergibt sich aus dem hohen Grad der Unbestimmtheit des Begriffs und schreibt diese zugleich fort. Die unterschiedlichen Konzeptionen zeichnen sich durch eine große Variabilität relevanter Differenzierungskategorien aus, was eine systematische Rückbindung an Theorien der sozialen Ungleichheit erschwert. Dies hat zur Folge, dass in der soziologischen Auseinandersetzung um Unterscheidungspraktiken oftmals alternativen Ausdrücken/Konzepten wie Differenzen/Differenzierungen, Heterogenität, Intersektionalität oder Ungleichheit der Vorzug gegeben wird. In der politischen (Diversitätspolitik), wirtschaftlichen (Diversity Management), pädagogischen (Diversity‐Pädagogik) oder gesundheitlichen (Gender Medicine) Praxis etablierte sich Diversität hingegen als zentraler Referenzpunkt im Umgang mit Verschiedenheit. Daher soll im Rahmen der Tagung ein intensiver Austausch über unterschiedliche theoretische wie empirische Zugänge zum Thema Vielfalt/Verschiedenheit stattfinden: Welchen über andere Zugänge hinausgehenden Nutzen beinhaltet das Diversitätskonzept für die Soziologie und wo stößt es an seine Grenzen?
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