Beiträge über 'Arbeit'

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.
 
Emanzipatorische Aspekte der Arbeitszeitregulierung
Martin Risak
Anhand der Geschichte der Reglementierung der Arbeitszeit in Österreich, wie sie sich in den Gesetzesmaterialien und parlamentarischen Debatten widerspiegelt, wird der Frage nachgegangen, ob emanzipatorische Argumente bei der Erlassung einschlägiger Gesetze eine Rolle gespielt haben und welchem Wandel die Zielsetzung der Arbeitszeitgesetzgebung unterlegen ist.
Schlagworte: Arbeitszeit; Recht; Arbeitstag; Arbeitswoche; Flexibilisierung; Deregulierung mehr »

Am philosophischen Institut der Uni Stuttgart wird am 26. und 27. November diesen Jahres ein Workshop stattfinden, der sich mit dem Themenkomplex “Arbeit, Gerechtigkeit und Inklusion” widmet. Der Call for Papers läuft noch bis 31. März 2015.

Die umfassende gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger gehört zu den erklärten politischen Zielen der Bundesrepublik. Eine wichtige Dimension ist die Teilhabe an der Arbeitswelt. Doch noch immer ist für einige Personengruppen, beispielsweise Menschen mit Behinderung, eine adäquate und gerechte Teilhabe am Arbeitsleben nicht erreicht. In diesem Zusammenhang stellen sich verschiedene grundsätzliche Fragen, was die Umsetzung, aber auch das angestrebte Ziel der Inklusion betrifft, wie es in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert ist. So gibt es neue technologische Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Assistenz am Arbeitsplatz, die einen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen in die Arbeitswelt leisten können. Es ist allerdings zu bedenken, dass diese Technologien den Begriff der Arbeit und die Arbeitswelt nachhaltig verändern können. Daher mehr »

Die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Mediale Diskursivierungen von Arbeit« (Prof. Dr. Christoph Bieber, Dr. Thomas Ernst, Prof. Dr. Jens Gurr, Prof. Dr. Rolf Parr, Prof. Dr. Alexandra Pontzen) in Zusammenarbeit mit dem universitätsweiten Profilschwerpunkt »Wandel von Gegenwartsgesellschaften« der Universität Duisburg-Essen bittet um Einreichung zu einem Themenentwicklungs- und Vernetzungsworkshop (insbesondere für NachwuchswissenschaftlerInnen) zum „Thema Mediale Darstellungen von Arbeit seit 1960“ (PDF des Calls). Daraus:
Gefragt wird danach, wie das Wissen über Arbeit aus verschiedenen Spezialdiskursen gerade in Medien wie Film, Fernsehen, Presse, Radio, digitalen Medien, Literatur, Theater und Musik aufgenommen, weiterverarbeitet und zu immer wieder neuen komplexen Gegenständen ›Arbeit‹ zusammengeführt wird. Von daher sind es die medialen Darstellungen, die unser Alltagswissen von ›Arbeit‹ und damit auch den sozialen Gegenstand ›Arbeit‹ überhaupt erst hervorbringen, und zwar immer wieder neu und anders. Die medialen Diskursivierungen von Arbeit stellen sich demnach als effiziente Regulierungen des Wissens von Arbeit dar, das Themen und Diskussionen kanalisiert, und zwar ohne dass dies direkt sichtbar wäre. Denn dazu bedarf es allererst der genauen Rekonstruktion, Beschreibung mehr »

Olaf Deinert (Uni Göttingen) und Markus Helfen (FU Berlin) bitten um Einreichungen für ein Special Issue der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen“ zum Thema „Entgrenzung von Organisation und Arbeit? Herausforderungen für Arbeitsrecht, Management und Mitbestimmung“. Aus dem Call for Papers:
Glaubt man der jüngeren Managementliteratur, geht die Entgrenzung von Organisation und Arbeit durch ‚Outsourcing‘ und ‚Offshoring‘ in potenzierter Form in die nächste Runde. Nicht mehr allein Teil- und Vorprodukte oder abgrenzbare Dienstleistungsbündel, sondern einzelne Arbeitsgänge seien mittlerweile vom organisatorischen ‚fineslicing‘ betroffen, das heißt der feingliedrigen Zerlegung der Wertschöpfungskette in einzelne Prozessschritte und Aktivitäten. Sogar vom Handel mit einzelnen Aktivitäten ist die Rede, etwa wenn mit Crowdsourcing über Internetplattformen die Erbringung einzelner Programmierschritte gehandelt und kombiniert werden soll.
Extended Abstracts (10.000 Zeichen) können bis 1.12.2014 eingereicht werden.

In der Serie Blogempfehlung stellen wir in unregelmäßigen Abständen andere Blogs mit Wissenschaftsbezug vor, die für die Momentum-Community von Interesse sein könnten. Dieses Mal: HBS-Forschungsnetzwerk Personal, Arbeit, Organisation

Unter der Schirmerrschaft von Werner Nienhüser (Universität Duisburg-Essen) und auf Initiative von Heide Pfarr, ehemalige Direktorin des WSI, finanziert die Hans-Böckler-Stiftung ein Forschungsnetzwerk zu Personal, Arbeit und Organisation (PAO). Zum Selbstverständnis heißt es am neugegründeten Blog zum Netzwerk:
Das “hbs-forschungsnetzwerk personal, arbeit, organisation” wendet sich an diejenigen WissenschaftlerInnen, die sich mit der kritischen Analyse relevanter Probleme aus dem Feld der Personalwirtschaft, der Arbeits- sowie der Organisationswissenschaft beschäftigen und dabei den gewerkschaftlichen Ideen nicht fern stehen. Ein besonderer Schwerpunkt des Netzwerkes ist dabei die Nachwuchsförderung, weshalb das Netzwerk explizit auch an “NachwuchswissenschaftlerInnen” (Studierende und AbsolventInnen) gerichtet ist.
Der Blog selbst liefert derzeit neben Tagungshinweisen und Links zu interessanten Blogs im Themengebiet des Netzwerks auch Hinweise auf aktuelle Studien. mehr »

Titelthema der aktuellen Ausgabe der „Mitteilungen aus dem SOFI“ (PDF-Download), der aktuellen Zeitschrift des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI) an der Georg-August-Universität, ist die Ankündigung der zweiten SOFI-Tagung „Work in Progress“ am 11. und 12. März 2013. Das Thema der anstehenden Tagung lautet „Finanzmarktkapitalismus – Arbeit – Innovation“. Auszug aus der Vorankündigung:
In den Sozialwissenschaften herrscht zwar Konsens darüber, dass der mit Schlagworten wie Shareholder Value, Marktsteuerung oder Vermarktlichung belegte Wandel, der auf eine zunehmende Kapitalmarktorientierung zurückgeführt wird, neue Rahmenbedingungen für Arbeit und Beschäftigung sowie für die Innovationsfähigkeit und Wachstumsaussichten der Unternehmen geschaffen hat. Allerdings ist weiterhin strittig, für welche Sektoren der Wirtschaft welche Veränderungen zutreffen und folglich welche Wirkungen zu erwarten sind.

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