An der Universität Bremen findet von 21.-23. September 2016 ein Young Scholars Workshop zum Thema „Interdisciplinary Perspectives on Global Finance: Taking Stock“ der Forschungsgruppe zu „Transnational Political Ordering in Global Finance“ statt. Aus dem Call for Papers (PDF):

The Young Scholars’ Workshop seeks to take stock of the diversity in global finance in two ways: First, we want to bring together junior scholars, PhD students as well as Post‐docs, and Junior Professors, with an interest in interdisciplinary exchange, that are conducting empirical research on all aspects of global finance. Second, we seek to identify common themes (empirical and methodological) as well as promising theoretical approaches across disciplines to come to a more encompassing understanding of
global finance as a social and political phenomenon.

Proposals mit rund 300 Wörtern können bis 20. Mai 2016 unter berit@uni-bremen.de eingereicht werden

ICAE-SomAk2016-logoDas Forschungsinstitut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (Institute for the Comprehensive Analysis of the Economy, ICAE) lädt von 3. und 4. Juni 2016 zu seiner 7. Sommerakademie in den Linzer Wissensturm, dieses Mal zum Thema „Globalisierung und Konzernmacht – Zur Moral des Profits im 21. Jahrhundert“. Aus dem Programmheft (PDF):

Mit der Verschärfung der Globalisierung und der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft seit den 1980er-Jahren haben sich die Spielräume und Machtpotentiale für global operierende Konzerne sukzessive erweitert. Diese Veränderungen führen zu einem „Standortwettbewerb“ der Nationalstaaten, der den politischen Handlungsspielraum be- schränkt. Die Auswirkungen dieses Standortwettbewerbs sind vielseitig und führen zu einem steigenden Druck auf ArbeitnehmerInnen(rechte) sowie einem verengten Handlungsspiel- raum für Kleinbetriebe. Der Standortwettbewerb und die neu gewonnene Macht transna- tionaler Konzerne stehen also in engem Zusammenhang – etwa im Kontext von Lobbyis- mus, Steuervermeidungsstrategien, der Umgehung von Arbeits- und Menschenrechten und der Aneignung von Eigentum in den Bereichen Land, Bodenschätze, Wissen und Bio- diversität. Vor diesem Hintergrund legt die diesjährige Sommerakademie ihren Fokus auf die diversen Mechanismen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Konzernmacht.

Das detaillierte Programm findet sich auch auf der ICAE-Homepage, hier geht es zur Online-Anmeldung. Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 30,00. Für SchülerInnen, StudentInnen und Arbeitslose ist die Teilnahme kostenlos.

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

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logo-ECSWRPThe European Centre for Social Welfare Policy and Research invites scholars and experts with expertise in innovative approaches in labour market policy and health and social care (long-term care) arrangements in Eastern European countries to submit an abstract for either an academic paper or a good practice. From the Call for Papers:

Innovative approaches can provide answers to economic and societal challenges such as demographic change, the current migration wave, and the unequal distribution of wealth. In order to improve European cohesion, the European Centre for Social Welfare Policy and Research aims at constructing new bridges between stakeholders, sectors, countries, policies, and systems in the field of social welfare. In this context, the European Centre will organize a launch event to further focus its activities in the EU acceding countries of Eastern Europe and countries of the Eastern Partnership.

The call for abstracts on academic papers and good practice is open until 27 May 2016.

Am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und unter Leitung von Dr. Tilman Santarius an der TU Berlin ist derzeit eine Stelle mit Promotionsmöglichkeit in einem Projekt zum Thema „Rebound-Effekte und Suffizienz im Kontext von Digitalisierung“ ausgeschriebern. Aus der Ausschreibung (PDF):

Ziel der Nachwuchsgruppe „Zwischen Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen: Herausforderungen der Entkopplung von Umweltverbrauch und Wirtschaftswachstum am Beispiel der Digitalisierung von Dienstleistungen“ ist die transdisziplinäre Erforschung sozial-ökologischer Implikationen der Digitalisierung von Dienstleistungen (smart services) vor dem Hintergrund gegenwärtiger Transformations- und Postwachstumsdiskurse.

Bewerbungen per E-Mail (maximal ein Anhang) unter Angabe der Stellennummer 16/01 bis zum 08.04.2016 an: Institut für ökologische, Wirtschaftsforschung (IÖW) Frau Margarete Fischer Potsdamer Str. 105, 10785 Berlin, mailbox@ioew.de

Logo des 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema "Geschlossene Gesellschaften"

Logo des 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema „Geschlossene Gesellschaften“

Für eine Ad-Hoc-Gruppe im Rahmen des des 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 26. bis 30 September 2016 an der Universität Bamberg suchen Laura Dobusch, Leonhard Dobusch und Jasmin Siri Einreichungen zum Thema „Open-Bewegungen“: Die Kritik der Geschlossenheit. Aus dem Call for Papers (PDF):

Gerade weil die Semantik der Offenheit aus soziologischer Perspektive einige kritische Fragen aufwirft, erscheint es ein lohnendes Unterfangen sich auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema „Geschlossene Gesellschaften“ damit auseinanderzusetzen, weshalb es in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen zur Herausbildung von Open-Bewegungen kommt und wie sich diese selbst beschreiben: Welches Versprechen beinhaltet die Semantik der Offenheit? Welche Forderungen und Veränderungsansprüche sind daran geknüpft? Und was lässt sich daraus über die (Wahrnehmung von) Schließungsphänomene(n) in der Gegenwartsgesellschaft ableiten?

Einreichungen bestehend aus Vortragstitel und Abstract (max. 2.400 Zeichen inkl. Leerzeichen) müssen bis 15.4. 2016 per E-Mail an eine/n der drei OrganisatorInnen der Ad-Hoc-Gruppe geschickt werden.

MQ-logo

Call for Papers

Special Issue: Well-Being-Forschung in Österreich

GastherausgeberInnen:

Bernhard Babic
Universität Salzburg, Fachbereich Erziehungswissenschaft

Franz Eiffe
Statistik Austria, Stabsstelle Analyse

Kathrin Gärtner
Statistik Austria, Stabsstelle Analyse

Ivo Ponocny
MODUL University Wien, Department of Applied Statistics and Economics

 

Lange Zeit war das in den 1930er Jahren entwickelte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der dominante Maßstab für das Entwicklungsniveau einer Gesellschaft. Doch spätestens seit Ende der 70er Jahre mehrten sich in diesem Zusammenhang die kritischen Stimmen. Kann eine einzige ökonomische Kennziffer wirklich ein hinreichender Indikator für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung und den Fortschritt im Allgemeinen sein? Werden dabei nicht ganz zentrale Aspekte und Vorbedingungen ausgeblendet? Die entsprechenden Vorbehalte wurden unter anderem damit begründet, dass das BIP keine Aussagen zur tatsächlichen Verteilung des Wohlstands innerhalb einer Gesellschaft zulässt und somit gegebenenfalls über signifikante Ungleichheiten hinwegtäuscht. Dass zudem auf der Grundlage des BIP keine Einschätzungen der Nachhaltigkeit einer Volkswirtschaft möglich sind, ist einer der neueren Aspekte, die in den einschlägigen Debatten den Ruf nach besseren Alternativen lauter werden ließen. mehr…

Uibk-logo-miniIm Bereich Organisation am Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck sind per 1.6.2016 zwei DoktorandInnenstellen zu besetzen:

  • Eine Stelle als wissenschaftlicheR ProjektmitarbeiterIn auf 3 Jahre im Ausmaß von 30 Stunden/Woche. Die Stelle ist angesiedelt im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Organisieren von Kreativität unter regulatorischer Unsicherheit. Herausforderungen von Immaterialgüterrechten“ (FOR 2161) mit Schwerpunkt auf die Erforschung der Wirkung von Patentrecht auf kreative Prozesse in der Pharmaindustrie. Ende der Bewerbungsfrist ist der 31.03.2016. (PDF der Ausschreibung)

Ansprechpartner bei Interesse und Rückfragen: Prof. Leonhard Dobusch.

Von 20.-24. Juni 2016 veranstaltet das Forum Scientiarum der Universität Tübingen eine internationale, interdisziplinäre Summer School zum Thema „Post-democratic Challenges“ mit Colin Crouch. Aus der Ankündigung:

Crouch maintains that a true market economy and liberal democracy require clear demarcation lines between politics and markets, but this is impossible to achieve. Instead, well functioning democracies have to build on means of political participation which go beyond the organization of periodic elections. They need a common public sphere, in which political discourse about the common goods can take place involving political parties, interest groups, NGO’s, media and other forums. If we want to preserve a minimum level of democratic governance facing global economic challenges, then we might have to move beyond the state and establish compensatory transnational democratic structures.

Bewerbungen sind noch bis 20. Februar 2016 an unseld(at)fsci.uni-tuebingen.de möglich.

Logo-Rothschild-PreisErstmalig schreiben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub 2016 den Kurt Rothschild Preis für Wirtschaftspublizistik aus. Gesucht wird dabei gezielt nach Arbeiten jenseits „der volkswirtschaftlichen Standardtheorie“. Aus dem Call (PDF-Version):

Der Preis wird in Erinnerung an die großen Leistungen des österreichischen Ökonomen, der mit seinem Wirken Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in Österreich nachhaltig geprägt hat, vergeben. Insbesondere seine Zeit im Exil – als Sozialist jüdischer Herkunft musste Rothschild nach dem Einmarsch Hitlers aus Österreich fliehen – hat dazu beigetragen, dass Kurt Rothschild immer einen sozialen Anspruch an die als Wissenschaft betriebene Ökonomie gestellt hat.

[…]

Der Preis prämiert Beiträge von Wirtschafts- und Sozialwissenschafter_innen, die in exemplarischer Weise versuchen, neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit im Geiste Kurt Rothschilds – jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams – zu geben.

Der Preis ist insgesamt mit EUR 10.000,– dotiert, kann aber von der Jury geteilt werden. Einsendeschluss ist Freitag, 29. April 2016. Die Einreichungen sollen nicht mehr als 12 Monate vor dem Einsendeschluss publiziert worden sein. Es gilt das Datum des Poststempels bzw. das Eingangsdatum der E-Mail. Weitere Informationen liefert kurt-rothschild-preis.at.