IFK Logo IFK_Research Fellowships sind für WissenschafterInnen im Postdoc-Stadium vorgesehen. Qualifizierte Anträge können unabhängig von Nationalität und institutioneller oder fachlicher Zugehörigkeit des Bewerbers oder der Bewerberin gestellt werden. Bei gleicher Qualifikation werden österreichische BewerberInnen bevorzugt.

Dauer und Finanzierung:

Research Fellowships werden für ein akademisches Semester (1. Oktober bis 31. Jänner oder 1. März bis 30. Juni) vergeben.

IFK_Research Fellowships beinhalten eine Aufwandsentschädigung von max. € 2.325,- monatlich (€ 75 /Tag) sowie einen Arbeitsplatz am IFK mit EDV und Internet-Zugang. Für Fellows mit ordentlichem Wohnsitz außerhalb Wiens werden die einmaligen An- und Abreisekosten nach bzw. von Wien und freie Unterbringung in einem 35 m2-Appartement für eine Person übernommen. Kosten für Kranken- und Sozialversicherung sind von den Fellows zu tragen.

Call als pdf

Die Entscheidung der Auswahlsitzung wird Ihnen spätestens bis zum 7. Dezember 2018 mitgeteilt.

Bewerbungsbeginn: 7. Mai 2018

Bewerbungsende: 1. Juli 2018

Alle Calls des IFK finden sich hier – IFK/Calls

 

Marking the hundredth anniversary of Luxemburg’s murder in January 1919, this conference turns towards her political philosophy and discusses her philosophical arguments at the intersection with more strategic, historical, and sociological considerations. We invite paper proposals for papers on, but not limited to, the following topics:

  1. Socialist liberty: How would a Luxemburgian liberal socialism looks like and how defensible is it?
  2. The poverty of reformism: What are her reasons for opposing reformism? What currency do those reasons have in contemporary capitalist societies?
  3. The future of revolution: How does Luxemburg justify the emphasis on workers‘ self-emancipation? Are her considerations applicable to contemporary circumstances?
  4. Council democracy: How does she conceptualize participation, representation and delegation within this system? and how could it operate in a large and complex society? In which ways is this model still desirable and applicable today?
  5. Capital accumulation and imperialism: Is Luxemburg’s description of how new markets need to be opened up by imperialistic force and colonial rule convincing and maybe applicable to our times as well?

We invite papers discussing philosophical questions within or close to the described topics or any other area of the political theory and philosophy of Rosa Luxemburg. Please submit an anonymized 300 – 500 word abstract suitable for blind review by July 1st.

Infos:

  • E-Mail Adresse für Einreichungen: rosa@post.tu-dortmund.d
  • Deadline: 01.07.2018
  • Call-Bezeichnung: Call for Papers
  • Ort: Humboldt Universität zu Berlin
  • Datum: 10.01.2019
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Ende: 11.01.2019 18:00
  • Veranstaltende Institution: Christian Neuhäuser (TU Dortmund University) et al

CfP als PDF

Einsender

Name: Robin Celikates

E-Mail-Adresse: r.celikates@uva.nl

AK OÖ Logo

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich vergibt jährlich einen Wissenschaftspreis. Das Preisgeld beträgt insgesamt 9.000 Euro und wird auf drei Preisträger/-innen aufgeteilt. Der Wissenschaftspreis 2018 wird für 2017 oder 2018 fertig gestellte wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer/-innen dienen. 2018 ist der Preis dem Thema „Verteilungsgerechtigkeit: Österreich auf dem Prüfstand“ gewidmet.

Ausschreibung als pdf

Forschungsfrage als pdf

Der Wissenschaftspreis richtet sich an „junge“ – am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehende – Forscher/-innen. Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen und andere wissenschaftliche Forschungsarbeiten sind uns willkommen – Bachelorarbeiten können nicht eingereicht werden. Details zur Ausschreibung finden sich auf der Website der AK Oberösterreich.

Bewerbungen sind bis 29. Juni 2018 bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich in der Stabstelle Wissenschafts- und Forschungsmanagement einzureichen. Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Nicole Bello-Rauchwarter unter (0732) 6906 – 5534 oder per mail (wfm@akooe.at).

GenderFemPreis 2018GenderFemPreis 2018 für Qualifikationsarbeiten in den Bereichen Gender Studies, Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck, 18. Ausschreibung

Der diesjährige Preis in der Höhe von EUR 3.000,– wird von der Universität Innsbruck für Qualifikationsarbeiten in den Bereichen Gender Studies, Frauen- und Geschlechterforschung ausgeschrieben.

Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten, die in den vergangenen zwei Jahren an der Universität Innsbruck verfasst wurden, können bis Montag, 04. Juni 2018 im Büro für Gleichstellung und Gender Studies, Bereich Gender Studies, eingereicht werden.

Alle Informationen unter https://www.uibk.ac.at/leopoldine/gender-studies/preise/  

Unterlagen für die Einreichung

  • Arbeit in einfacher Ausfertigung (spiralisiert oder gebunden)
  • Arbeit in digitalisierter Form (per Mail an: gender-studies@uibk.ac.at)
  • Kurzbiographie mit Kontaktdaten (Post- und E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer)
  • Kurzdarstellung des Inhalts (3/4 Seite)
  • Angaben über eventuelle bisherige Preisverleihungen
  • (Bei Dissertationen wird ein Gutachten beigefügt).

 

Kriterien und Voraussetzungen

  • Der Preis dient besonders der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
  • Eingereicht werden können Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen in den Bereichen Gender Studies, Frauen- und Geschlechterforschung.
  • Besonders qualifiziert sind interdisziplinär ausgerichtete Arbeiten, die über den Durchschnitt guter Forschung hinausragen.
  • Die Arbeit muss in den letzten zwei Jahren an der Leopold-Franzens-Universität verfasst und eingereicht worden sein (Stichtag: 01. Januar 2016).
  • Eine Arbeit kann nur einmal für diesen Preis eingereicht werden.

 

 

Gender & Agency PreisDer Forschungsverbund Gender & Agency vergibt im Jahr 2018 wieder Preise für wissenschaftliche Abschlussarbeiten (MA- und Diplomarbeiten, Dissertationen).

Die Einreichung ist unter folgenden Bedingungen möglich:

Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten, die dem Disziplinenkreis der Gender Studies angehören und den inhaltlichen Schwerpunkten des Forschungsverbundes entsprechen, können von den Verfasser_innen eingereicht werden. Die Abschlussarbeiten müssen nach dem 01. Januar 2014 approbiert worden sein.
Das Preisgeld beträgt für Dissertationen 1.000,– (Euro tausend), für MA- und Diplomarbeiten 500.- (Euro fünfhundert).

  • Einreichtermin: 30. Juni 2018
  • Einreichunterlagen (elektronisch, jeweils in getrennten PDF-Dokumenten):
  • Volltext der Arbeit
  • Kurzdarstellung der Arbeit in max. 7.000 Zeichen (Forschungsansatz, Themenschwerpunkte, Methoden, Forschungsgang, Ergebnisse)
  • Alle Gutachten
  • Curriculum Vitae

Einreichadresse: genderandagency@univie.ac.at
Betreff: Gender & Agency Preis für wissenschaftliche Abschlussarbeiten 2018

Eine neuerliche Einreichung einer bereits vorgelegten Arbeit ist nicht möglich.

Weitere Informationen finden sich unter: http://genderandagency.univie.ac.at/foerderungen/preis-fuer-wissenschaftliche-abschlussarbeiten/

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Call for Papers: Gender, Race and global Capitalism at WORK – gesellschaftliche Umbrüche, Kontinuitäten und Kämpfe

Jahrestagung der ÖGS Sektionen Arbeitssoziologie und Feministische Theorie und Geschlechterforschung am 15. und 16. November 2018 an der JKU Linz, Einreichfrist ist der 31.05.2018

[Call als pdf]

Ausgehend von der Beobachtung, dass Gender und Race ebenso wie Class zentrale, strukturgebende und konstituierende Kategorien für die Organisation von Gesellschaften sind, stellt sich angesichts der kapitalistischen Wandlungsprozesse der jüngeren Gegenwart in der Arbeitssoziologie wie auch der Geschlechterforschung verstärkt die Frage nach deren Zusammenspiel. Mit Blick auf den Gegenstand Arbeit möchten wir zentrale Regulierungsweisen von Gender, Race und Class in – durch kapitalistische Eigentumsverhältnisse geprägten – Gesellschaften herausarbeiten und aus diesen resultierende Konfigurationen betrachten. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Umbrüche, Kontinuitäten sowie Kämpfe und Aushandlungen möchten wir auf unserer Tagung in ihren sozialräumlichen Dimensionen beleuchten.

In der Geschlechter- ebenso wie der arbeitssoziologischen Forschung wird vielfach ein undynamischer und zumeist nationalstaatlich, vermeintlich natürlicher Raumbegriff, angewandt. Die Kritik am nationalen Container und die Forderung nach der Überwindung des „methodologischen Nationalismus“ (vgl. Wimmer/Glick Schiller 2002) basiert auf eben dieser Feststellung, denn durch eine solche Perspektive findet in Teilen eine Selbstbeschneidung von Analysen statt. So dominiert zum Beispiel die Annahme eines frei im Raum flottierenden flexiblen globalen Kapitalismus und die je spezifischen sozialräumlichen Ausprägungen werden übersehen. Die Beiträge auf unserer Konferenz sollen jedoch eine bewusste Reflexion der Sozialräume, der verschiedenen Scales/Ebenen und der damit verbundenen Macht- und Herrschaftszusammenhänge bei der Organisation von Arbeit im globalen Kapitalismus vornehmen. Dass viele Arbeiten und Tätigkeiten weiterhin lokal gebunden sind und auch intersektionale Ungleichheitsverhältnisse sich lokal ausbilden und gleichzeitig durch globale Arbeitsteilungen und Herrschaftsstrukturen etc. mitgeprägt werden, ist noch (zu) wenig untersucht. Daher leiten uns auf unserer Konferenz die folgenden Fragen an: Welche Bedeutungen haben die gesellschaftlichen Kategorien Gender und Race bei der Organisation von Arbeit im globalen Kapitalismus? Welche Bedeutung kommt dabei den verschiedenen räumlichen Ebenen zu? Wo (in welchen Feldern und auf welchen Ebenen: lokal, global) und wie lassen sich unter den Vorzeichen einer forcierten Ökonomisierung Konflikt- und Kampfpotentiale orten? Können wir diesbezügliche Kontinuitäten und/oder Umbrüche feststellen?

Die Jahrestagung möchte unterschiedliche Perspektiven der Arbeitssoziologie und der Geschlechterforschung zusammenbringen um Arbeits-, Geschlechter- und soziale Ungleichheitsverhältnisse sowie deren Wandel oder Persistenz in verschiedenen Kontexten bzw. Feldern aufzuspüren – beispielsweise im Zusammenhang mit Migration, Care-Arbeit, gewerkschaftlichen Arbeitskämpfen oder Geschlechterarrangements. Die Berücksichtigung 2

eines intersektionalen Zugangs und der sozialräumlichen Dimension sind hier von zentraler Bedeutung.

Für die Jahrestagung freuen wir uns über Beiträge die sich unter anderem mit folgenden Themen und Fragen beschäftigen:

Aktuelle theoretische Ansätze und Verbindungslinien von Geschlecht, Race und Kapitalismus im Kontext von Arbeit ggfs. unter Berücksichtigung sozialräumlicher Perspektiven.

Aktuelle empirische Forschungen die sich im Kontext von Gender, Race und Class mit sozialräumlichen Perspektiven beschäftigen (z.B. globale/lokale Produktions- und Reproduktionsketten, Globale/lokale Geschlechterordnungen und Normen etc.).

Spezifische Arbeitsmärkte/-felder als Orte der Intersektion von Gender, Race und Class: z.B Sorgearbeit.

• Arbeitslosigkeit als Ort der Intersektion von Gender, Race und Class.

• Effekte und Aneignungen aktivierender und investiver Sozial- und Arbeitsmarktpolitiken in ihrer intersektionalen und sozialräumlichen Ausprägung.

In welchen Sektoren von Arbeit lassen sich neue intersektionale Trennlinien feststellen und welche neuen Verhältnisse der sozialen Ungleichheit ergeben sich daraus? Wo sind außerdem Retraditionalisierungen und/oder Beharrungen zu erkennen?

Welche neuen emanzipatorischen Potenziale und Allianzen lassen sich im Kontext neoliberaler Umbrüche neben Diagnosen der Prekarisierung und Retraditionalisierung ausmachen?

Wie gestaltet sich das Verhältnis von Gender, Race und Class im Zuge der zunehmenden Digitalisierung von Arbeit?

Welche sozialen Konflikte und Kämpfe ergeben sich aus den oben beschriebenen Entwicklungen im Kontext von Gender, Race and global Capitalism at WORK?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den beschriebenen Themenkomplexen und darüber hinaus Beiträge an gender.work@jku.at zu senden. Einreichfrist ist der 31.05.2018.

Die österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte und das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien schreiben gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

aus.

Die Irma Rosenberg-Preise werden für hervorragende Veröffentlichungen und wissenschaftliche Leistungen an WissenschafterInnen (Postdocs) vergeben. Der Preis der Stadt Wien für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (Irma Rosenberg-Preis) wird für Monographien oder gleichwertige Publikationen, (keine Habilitationen) vergeben, die Irma Rosenberg-Förderpreise für noch unpublizierte Dissertationen oder gleichwertige unpublizierte Forschungsberichte. Gewürdigt werden Arbeiten, in deren Zentrum die Geschichte des Nationalsozialismus im Kontext der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Gewalt, Diktaturen und Genoziden steht, die insbesondere die Verfolgung durch das NS-Regime aus rassistischen Gründen, den nationalsozialistischen Massenmord, die Verfolgung politischer GegnerInnen oder Strategien und Formen des Widerstands thematisieren.

Bewerbungen sind bis spätestens         30. Mai 2018

an der unten angegebenen Adresse schriftlich/ekektronisch beizubringen.Für Bewerber/innen um den Preis der Stadt Wien für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (Irma Rosenberg-Preis) gilt ein Höchstalter von 40 Jahren (Zeitpunkt des Erscheinens der Publikation laut Verlagsangabe), für Bewerber/innen um einen der Irma Rosenberg-Förderpreise gilt ein Höchstalter von 35 Jahren (Zeitpunkt der Approbation der Dissertation bzw. Abgabe des Forschungsberichtes).

Die eingereichten Arbeiten dürfen in beiden Fällen nicht länger als zwei Jahre vor der Einreichung erschienen bzw. approbiert worden sein. Als Zeitpunkt der Einreichung wir das Ende der Ausschreibungsfrist festgelegt.

Folgende Unterlagen sind für eine Bewerbung erforderlich:

  • Ausführlicher Lebenslauf mit Beschreibung der wissenschaftlichen Tätigkeiten und Forschungen
  • Publikationsliste
  • Ein Exemplar der Monographie (oder der gleichwertigen Veröffentlichungen) bzw. der Dissertation / des Forschungsberichtes (beides unbedingt als Scan, optional können Printversionen mitgeschickt werden)
  • Beibringung sonstiger Veröffentlichungen (Scans) auf Anfrage

Die Irma Rosenberg-Preise werden als von der Stadt Wien gestifteter Preis zur Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (dotiert mit € 4,000,–) sowie als zwei je zur Hälfte vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und von der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte getragene Förderungspreise (dotiert mit je € 2,000,–) verliehen.

Informationen und Einreichung der Unterlagen: Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte, c/o Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien – Irma Rosenberg-Preis, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

email: rosenberg.zeitgeschichte@univie.ac.at

Rothschild Preis Das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub vergeben den Kurt Rothschild Preis für Wirtschaftspublizistik. Der Preis erinnert an die großen Leistungen des österreichischen Ökonomen, der mit seinem Wirken Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in Österreich nachhaltig geprägt hat. Insbesondere seine Zeit im Exil – als Sozialist jüdischer Herkunft musste Rothschild nach dem Einmarsch Hitlers aus Österreich fliehen – hat dazu beigetragen, dass Kurt Rothschild immer einen sozialen Anspruch an die als Wissenschaft betriebene Ökonomie gestellt hat.

Ausschreibung im Detail

Detailed call for submissions

 

Zeitplan

 

Montag, 15. Jänner 2018: Start der Einreichfrist

Freitag, 27. April 2018: Ende der Einreichfrist

Sommer 2018: Juryentscheidung

Herbst 2018: Preisverleihung

 

Kriterien

Erwünschte Einreichungen bestehen aus der Kombination von einerseits namentlich zugeordneten Kolumnen, Kommentaren und Beiträgen in Zeitungen, Zeitschriften und Blogs, die an eine breite mediale Öffentlichkeit adressiert sind, und basieren andererseits auf bereits als Artikel in Fachzeitschriften, Working Papers oder Büchern publizierten wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei ist wesentlich, dass beide Kriterien – wissenschaftliche Basis und publizistische Verwertung der wissenschaftlichen Inhalte – gleichzeitig gegeben und nachgewiesen sind.

 

Dotierung

Das Preisgeld des Kurt Rothschild Preises beträgt in Summe 10.000 €. Die Aufteilung wird von der Jury beschlossen.

Jury

Die Mitglieder der Jury unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Peter Mooslechner (OeNB und Vizepräsident NOeG) sind Univ. Prof. Dr. Wilfried Altzinger (WU Wien), Mag. Alois Guger(eh. WIFO), Dkfm. Dr.in Edith Kitzmantel GD a.D. (FISK), Mag.a Andrea Kuntzl (SPÖ-Wissenschaftssprecherin), Mag.a Maria Maltschnig (Karl-Renner-Institut), Dr. Markus Marterbauer (AK Wien), Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny (OeNB), Mag. Andreas Schieder (gf. SPÖ-Klubobmann), Dr.in Helene Schuberth (OeNB) und Univ. Prof. Dr. Engelbert Stockhammer(Kingston University).

 

Quarterly Logo

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

Abstract:

Dieser Artikel illustriert die organisationstheoretisch relevanten Aspekte der von Gilles Deleuze und Félix Guattari entworfenen Rhizom-Metapher anhand des Fallbeispiels globaler Dschihadismus. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: Erstens soll das Potenzial der Metapher aufgezeigt werden, zu einem besseren Verständnis dynamischer Organisationsmodalitäten beizutragen, die durch die Linse traditioneller Theorien betrachtet schwer zugänglich sind. Zweitens soll zu einem umfassenderen Verständnis des Phänomens globaler Dschihadismus beigetragen werden. Mithilfe der Rhizom-Metapher wird deutlich, dass der globale Dschihadismus nicht entweder hierarchisch oder netzwerkartig organisiert ist, sondern dass er eine organisatorische Vielheit darstellt, die hierarchische und netzwerkartige Dimensionen in sich ständig verändernden Ausprägungen umfasst.
Schlagworte: Organisation; Rhizom; Dschihadismus; al-Qaeda; IS

Zwischen Teilhabe und Marktanteilen: Entwurf einer Landkarte für die „Sharing Economy“

Michael Heiling, Simon Schumich

Abstract:

Unter dem Dachbegriff „Sharing Economy“, der als Hoffnungsträger für mehr soziale Verantwortung und Ressourcenschonung verwendet wird, entsteht auch eine zunehmende Kommerzialisierung privater Lebensbereiche sowie eine Landschaft äußerst diverser Online-Plattformen. Begriffichkeiten wie „Pseudo-Sharing“ und „Share- Washing“ werden für die profitorientierte Ausprägung dieses Phänomens diskutiert. Jedenfalls ist augenscheinlich, dass viele Plattformen kein „echtes Sharing“ betreiben, also Ressourcen nicht ohne monetäre Gegenleistung zur Verfügung gestellt werden. In diesem Beitrag möchten wir der Frage nach der strukturellen Beschaffenheit von Organisationen nachgehen, die in Österreich im Bereich der sogenannten „Sharing Economy“ zu verorten sind. Die Resultate zeigen hinsichtlich der Eigentümerstruktur als auch der monetären bzw. nicht-monetären Abwicklung ein diverses Bild. Im Bereich der Dienstleistungsplattformen, auf denen im Wesentlichen menschliche Arbeit verteilt wird, ist jedoch eine Tendenz hin zur entgeltlichen Abwicklung und auch zur profitorientierten Organisation der PlattformbetreiberInnen zu erkennen. Diesem Bereich sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Schlagworte: Sharing Economy; Digitalisierung; Plattformökonomie

‚Feminisierung‘ der Politik. Soziale Bewegungen gegen Austeritätspolitik in Spanien als Katalysator der politischen Partizipation von Frauen

Nicolai Huke, Stefanie Wöhl

Abstract:

Der Artikel analysiert Geschlechterverhältnisse in sozialen Bewegungen und neueren linken Parteien in Spanien infolge der Bewegung 15-M. Während explizit feministische Positionen und Identitäten teils nur zögerlich aufgegriffen wurden, so die These, waren die Organisationsformen der sozialen Bewegungen von „unbewussten“ Feminismen durchdrungen. Eine Politik der ersten Person, inklusive und interaktive Versammlungen sowie Infrastrukturen des Füreinander-Sorge Tragens ermöglichten es, individuelle Bedürfnisse in kollektive Forderungen zu verwandeln. Alltägliche Krisenerfahrungen wurden dadurch politisiert und die Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit verschoben. Dies führte zu einer vermehrten Partizipation von Frauen an sozialen Bewegungen, ein Effekt, der in neu entstandenen linken Parteien wie Podemos und Wahlplattformen, wenn auch zu einem geringeren Grad, andauerte.
Schlagworte: Gender; Demokratie; Verletzlichkeit; soziale Bewegungen; linke Parteien; Spanien

Soziale Innovation zwischen Emanzipation und Anpassung

Markus Pausch

Abstract:

Der Begriff „Innovation“ wurde lange vor seiner technologisch-ökonomischen Definition als auf die Zukunft gerichtetes soziales und emanzipatorisches Unterfangen verstanden, das in enger Verbindung zu den Werten der Aufklärung und der Entwicklung der modernen Demokratie steht. Im 20. Jahrhundert wurde er jedoch umdefiniert, vorrangig wirtschaftlich interpretiert und von der Ökonomie besetzt. Erst seit einigen Jahren hat sich eine neue Debatte über die soziale Dimension von Innovation unter dem Schlagwort „Soziale Innovation“ entwickelt, im Rahmen derer verschiedene Definitionen vorgeschlagen wurden. Die Begriffsverwendung ist nichtsdestotrotz eher diffus geblieben und konzentriert sich auf Top-Down-Prozesse. Im vorliegenden Artikel sollen alternative Interpretationen beschrieben und diskutiert werden. Mit Hilfe einer Kategorisierung werden vier verschiedene Typen von Sozialer Innovation vorgeschlagen, die für zukünftige praktische Ansätze einen Rahmen bieten können.
Schlagworte: Soziale Innovation; Emanzipation; Demokratie

CfA FluiditätNach den Tagungen „Migration bildet – Migration educates” und „Exil bildet – Leçons d’exil“, die 2017 und 2018 zu Fachpublikationen im Nomos- und Wochenschau-Verlag führten, fokussiert dieser Call der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig (HProf. Manfred Oberlechner, HProf. Robert Schneider) speziell auf die Frage von „Fluidität in Bildungsprozessen“ und wird in eine entsprechende Fachpublikation im Programm des Nomos-Verlages im Frühjahr 2019 münden.

Der Begriff „Bildung“ verweist diesbezüglich auf die Auseinandersetzung von bildungsrelevanten Themen von Subjekt und Umwelt bzw. auf die dabei stattfindenden Verhältnis- und Grenzsetzungen und hier speziell auf die Frage nach dem „pädagogischen Fluid“ einerseits und der Fluidität als Eigenschaft erziehungswissenschaftlicher Prozesse andererseits. Wenn Bildung „fluide“ gedacht wird, lässt sich diese nicht als festes Kapital im Prozess stetigen Machtzuwachses nutzen:

Was fluide ist, kann nicht kumuliert werden: Ist diese Fluiditätsthese zur Bildung möglicherweise die Chance auf eine Entkapitalisierung von Bildung und einen Ausgang von der Verwertungs- und Wachstumslogik? Wie kann eine Wissensgesellschaft gedacht werden, die sich selbst „fluide“ begreift? Und: Worin unterscheidet sich eine positiv bewertete Fluidität von der Sennett’schen (1998) Flexibilität und der von ihr ausgehenden Gefahr für die personale Identität?

Gerade die Thematisierung von Identitätsprozessen vor dem Hintergrund fließender Übergänge und dialektischer Denkfiguren bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte an gesellschaftswissenschaftliche Klassiker. Mit Mead (1934/1968) und dessen „Sozialität“ kann beispielsweise die Frage nach möglichen (sozialen) Ordnungen und ihrer Zeitlichkeit bei Anerkennung verschiedener Perspektiven und deren Übergänge gestellt werden. Damit eröffnen sich Verbindungen zum Konnex von gesellschaftlichen Prozessen und der Identitätsbildung von Subjekten – Meads I and me – sowie darüber hinaus zu Betrachtungen sozialer Handlungsfelder im Sinne Bourdieus (1972/2009).

Mit Bauman (2003) lässt sich zudem gegenwartskritisch(er) anschließen und die Fluidität sozialer Strukturen als Flüchtigkeit und Verlust deuten. Freiheit wird in dieser Diagnose verfehlt und als Beliebigkeit erfahren und artikuliert, ohne Konnex zu möglichen Ordnungen – mit Folgen im Hinblick auf die Idee von Bildung: Der moderne Bildungsbegriff kann vor diesem Hintergrund als Wachstumsdenken und „verzweifelter“ Versuch der Orientierung gedacht werden. Wenn Bildung als bloße Bildungsakkumulation im Subjekt aufgefasst wird, kann Fluidität als Bedrohung für das Subjekt erlebt werden. Es geht ihm um die Angst vor dem Bildungsverlust. Um ihr zu entrinnen, werden das unbeherrschbare, unüberschaubare, grenzenlose und geheimnisvolle Bildungswissen und somit auch fluid-imponderable Arten von Bildung unterdrückt – und damit die Chance, zu erfahren, was (zeitweiser) Bildungsverlust in Bildungsprozessen bedeuten könnte. In diesem Sinne orientiert sich der Call an dieser Grundfragestellung. Mögliche Stränge in der Diskussion sind dazu Spannungsfelder und Wechselspiele zwischen:

  • Bildungsprozess und Fluidität
  • Fluidität und Autonomie
  • Fluidität und Selbstfindung/Selbstauflösung
  • Fluidität und Mündigkeit
  • Fluidität und Bewußt-/Unbewusstheit

 

Fluidität und Differenz, Intersektionalität und Transkulturalität

Der Ansatz dazu ist ein multiperspektivischer, der sowohl erziehungswissenschaftliche, bildungssoziologische, bildungspsychologische, psychoanalytische, historische, sozialphilosophische, literarische, sprachwissenschaftliche, als auch künstlerische Aspekte umfassen soll. Es ist erwünscht, dass die behandelten Themen mit folgenden Vorschlägen vereinbar sind:

  • Das Fluid selbst wird in seiner Eigenschaft in den jeweiligen Kontext eingebettet.
  • Die Konstruktion der Fluidität als Eigenschaft eines Prozesses wird dargelegt.
  • Herausarbeitung der impliziten oder expliziten normativen Position von Fluidität und allfälliger (moralischer) Konsequenzen.

Einreichungsmodalitäten:

  • Einreichschluss für Abstracts ist der 30. April 2018 (max. 500 Wörter)
  • Thematische Zuordnung des Abstracts zu einem der oben aufgezählten Themenbereiche
  • Mögliche Publikationssprache: Deutsch
  • Abstracts an robert.obermair@phsalzburg.at

Ihren Abstract bitte mit Berufsbezeichnung(en), Forschungsschwerpunkt(e), Institution und Ort der beruflichen Tätigkeit, außerdem Ihrer persönlichen Adresse, Telefonnummer und Email- Adresse versehen.

Konkreter Zeitplan:

  • bis 15.5.2018: Zu-/Absage nach dem Peer-Review-Prozess
  • 30.11.2018: Ende der Abgabefrist für die einzelnen Buchbeiträge
  • im Frühjahr 2019: geplanter Erscheinungstermin der Fachpublikation im Nomos-Verlag (Hrsg. Manfred Oberlechner, Robert Schneider)