Neuer Atlas der Globalisierung mit Schwerpunkt „Postwachstum“

12. Aug 2015

cover-atlasIn Zusammenarbeit mit dem Kolleg Postwachstumsgesellschaften der Universität Jena legt die Berliner Redaktion von Le Monde diplomatique nun zum ersten Mal einen eigenen Atlas der Globalisierung vor, der nicht auf einer französischen Vorlage beruht. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Journalisten – Ottmar Edenhofer, Ulrike Herrmann, Stephan Lessenich, Chandran Nair, Hilal Sezgin und andere – analysieren die verheerenden Auswirkungen der Wachstumsökonomie und machen Vorschläge für die Postwachstumsgesellschaft der Zukunft. Aus der offiziellen Ankündigung:

„Im ersten Kapitel über das „Wachstum“ untersucht Christoph Deutschmann die Finanzialisierung der Welt; Hilal Sezgin beschreibt, was die industrielle Produktion von Fleisch und Milch für die Tiere bedeutet; und Juliet Schor schildert den blinden Konsumismus in den USA. Das zweite Kapitel widmet sich den „Versuchen in Grün“: Vom Green New Deal bis zur deutschen Energiewende. Um „Krisen und Konflikte“ geht es in Kapitel Drei. Hier beschreibt Annette Jensen die Umweltzerstörung, die der industrielle Anbau von Genbaumwolle anrichtet; Kiran Pereira erklärt, warum ausgerechnet Sand eine knappe Ressource ist; Jürgen Reuß klärt über die Strategien der Geplanten Obsoleszenz auf; und Cosima Dannoritzer geht den giftigen Geschäften mit Elektroschrott nach. Im vierten und letzten Kapitel geht es um „Postwachstum“. Barbara Muraca erzählt die Geschichte der radikalen Wachstumskritiker; Hans Diefenbacher stellt alternative Wohlstandsindikatoren vor; Chandran Nair entwirft ein anderes Wirtschaftsmodell für Asien; Christiane Grefe berichtet über solidarische Landwirtschaft zwischen Stadt und Land; und Rebecca Solnit fordert dazu auf, den Ölkonzernen und anderen Klimasündern das Geld zu entziehen.“

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