Worauf ReviewerInnen wissenschaftlicher Journals achten

10. Jan 2014

Fabio Rojas, Soziologieprofessor an der Indiana University in den USA und Blogger bei orgtheory.net hat in einem aktuellen Blogeintrag einen Report über Interviews mit Reviewern verlinkt (PDF). Für all jene, die sich am Veröffentlichen in internationalen sozialwissenschaftlichen Zeitschriften versuchen ist das Dokument eine sehr empfehlenswerte Lektüre, weil es dabei hilft zu verstehen, worauf ReviewerInnen routinemäßig achten.

Manche ReviewerInnen arbeiten beispielsweise mit standardisierten Check-Listen, wie dieses Beispiel im Bereich quantitativer Methodik zeigt (S. 2):

In fact, I have a document with the standard things I say in many reviews to just cut and paste. A short list includes: 1) a failure to discuss any diagnostic checks to make sure the model conforms to the assumptions of the method 2) not discussing what was done with missing data 3) not discussing if survey weights were applied 4) Not discussing why the method was selected and why it is appropriate for the data and research questions 5) Failing to check for mediation, moderation, or interaction effects when the research questions/hypotheses suggest them 6) using causal interpretations for associational methods.”

Aber auch für das eigene Verfassen von Gutachten finden sich darin Anregungen und Strategien, wie sich deren Qualität vielleicht noch etwas verbessern lässt.

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