CfP der DGS-Sektion Wirtschaftssoziologie: Kapitalismus als Lebensform?

16. Dez 2013

Patrick Sachweh (Frankfurt a.M.) und Sascha Münnich (Göttingen) suchen Beiträge für eine Tagung zum Thema „Kapitalismus als Lebensform? Deutungsmuster, Legitimation und Kritik in der Marktgesellschaft“ von 26. und 27. Juni 2014 in den Räumen des Exzellenzclusters „Normative Orders“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Aus dem Call for Papers (PDF):

Die Tagung will daher erkunden, wie stark Kulturen von „Gegenbewegungen“ im Vergleich zu neuen, marktfreundlichen Deutungsmustern auf der Ebene sozialer Praktiken, Deutungsmuster und Diskurse verankert sind. Welche gesellschaftliche Legitimität können Praktiken ökonomischer Kapitalakkumulation heute entfalten? Aus dieser Perspektive betrachten wir die weitere Entwicklung der kapitalistischen Ökonomie in ihrer finanzialisierten, globalisierten und flexibilisierten Gestalt auch als ein kulturelles gesellschaftliches Projekt. Kapitalismus wird nicht nur als Wirtschaftsordnung, sondern auch als spezifische Art und Weise der Lebensführung – eben als eigene „Lebensform“ – verstanden.

Zum Vortrag eingeladen werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Grundlage eines Abstracts von max. 500 Wörtern, das bis zum 13. Januar 2014 per E-Mail an die beiden Organisatoren geschickt werden sollte (sascha.muennich@sowi.uni-goettingen.de; sachweh@soz.uni-frankfurt.de). Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, bis zum 30. Mai 2014 vollständige Papers oder eine zumindest fünfseitige schriftliche Vortragsfassung einzusenden.

 

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