Vortragsreihe: Europa 2020. Auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit?

20. Nov 2012

Anlässlich des fast vollständigen Fehlens einer öffentlichen kritischen Diskussion der „Europa 2020“-Strategie der Europäischen Union veranstaltet das Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg eine Vortragsreihe zum Thema „Europa 2020. Auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit?“. Die Reihe findet an vier Abenden (27.11.12; 18.12.2012; 15.01.2013 und 29.01.2013), jeweils um 19.00 Uhr, statt und es werden pro Abend zwei kurze Vorträge kombiniert mit einer anschliessender Diskussion. Veranstaltungsort ist das Edith-Stein-Haus (gegenüber der Edmundsburg), Mönchsberg 2a, 5020 Salzburg. Siehe auch den Flyer.

Im Begleittext heißt es dazu:

„Seit nunmehr zwei Jahren verfolgt die Europäische Union ihre Europa 2020 Strategie – die Nachfolgerin der Lissabon Strategie – mit dem Ziel eines „intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums“. Was sich hinter dieser Strategie verbirgt, ja die Existenz der Strategie selbst – und das betrifft schon ihren Namen – ist in Österreich in weiten Teilen unbekannt.  Bis auf einige wenige Ausnahmen wird sie weder in den Medien noch in anderen Bereichen der Öffentlichkeit diskutiert, kritisiert oder eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihr betrieben. Im Zentrum der Vortragseihe steht daher eine kritische Auseinandersetzung mit der „Europa 2020″-Strategie vor dem Hintergrund der aktuellen Krise und ihrer sozialen Auswirkungen. Es werden unterschiedliche disziplinäre Perspektiven (Ökonomie, Sozialgeographie, Politikwissenschaft, Philosophie) zu Wort kommen und Europa 2020 hinsichtlich solcher Themen wie Armut, Demokratie, Jugend und soziale Gerechtigkeit thematisieren.“

Die Reihe wird gemeinsam mit dem internationalen forschungszentrum (ifz) durchgeführt und gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung bis einige Tage vor dem jeweiligen Termin wird jedoch gebeten unter gottfried.schweiger@sbg.ac.at.