Tagung: Postdemokratie und die Verleugnung des Politischen

12. Nov 2012

Wie das von uns empfohlene theorieblog berichtet, veranstaltet das Institut für Wissenschaft und Kunst der Universität Wien vom 23. bis zum 25.11. 2012 im Depot eine Tagung zu Postdemokratie und der Verleugnung des Politischen (vgl. Programm-PDF). Mit dabei ist auch die Mitherausgeberin von Momentum Quarterly, Stefanie Wöhl, mit einem Beitrag zur „Krise der repräsentativen Demokratie in der Europäischen Union“. Im Konzept der Tagung werden die adressierten Fragen wie folgt aufgelistet:

Welche unterschiedlichen Zugänge gibt es zu dieser Diagnose? Was bedeutet diese Diagnose, wie weit trägt sie und wie weit macht sie Sinn? Was bringt sie zum Vorschein, was übergeht sie? Handelt es sich um einen neuen Verfallsdiskurs oder muss die Diagnose differenziert werden? Was war vor der »Postdemokratie« – »Demokratien« oder eher »liberale Oligarchien« (Arendt, Castoriadis)? Wie lässt sie sich auf einzelne Felder beziehen (Alltag, Mikropolitik)? Und falls die Diagnose trägt: Mit welchen Formen sozialer Exklusion geht die Postdemokratie einher? Wie ist das Verhältnis zur Biopolitik zu denken? Wie sind die gegenwärtigen Subjekte und ihre Affekte beschaffen? Wie ist das Verhältnis der Verleugnung des Politischen zu einer neuen Politik des Ressentiments und des sogenannten Rechtspopulismus? Dies sind natürlich nur einige der Fragen, die im Rahmen der Tagung behandelt werden können/sollen.