Beiträge in 'Call for Papers'

So far – it seems – socialism has not been successfully implemented on the local or national level for a longer period of time, but the ongoing crisis provides a chance the re-evaluate socialism as a feasible and reasonable alternative to the current social, economic and political order. High rates of unemployment and poverty in the southern countries of Europe and a triple crisis in the global south appear to be a fertile soil for socialist ideas that were more or less marginalized after the collapse of the communist countries in Eastern Europe. The recent success of Syriza and the rise of other left-wing movements in some countries are examples for these developments but also criticized by some for being not radical enough in their criticism of capitalistic policies.

In this workshop we want to discuss the philosophical and theoretical underpinnings of socialism – in particular market socialism – and its justification besides the obvious failures of current capitalism. This implies the ethical, economic, social and political arguments for and against socialism, its goals and institutional design. During the last 200 years these topics have been discussed and in different ways been put into practice. What can we learn from these theoretical debates and the practices of socialist movements and experiments for today? What is the current status of discussion among (market) socialists?

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Call for Papers
Special Issue: Kinderarmut und Gerechtigkeit
GastherausgeberInnen:
Bernhard Babic
Schwerpunkt Sozialpädagogik, Beratung und Intervention, Universität Salzburg
Gunter Graf
Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg
Ortrud Leßmann
Institut für Personal und Arbeit, Helmut Schmidt Universität Hamburg
Gottfried Schweiger
Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg
 

Kinderarmut lässt sich als ein Geflecht verschiedener Benachteiligungen begreifen: Kinder, die in Armut aufwachsen, sind in ihrer physischen und psychischen Gesundheit gefährdet, schneiden im Bereich der Bildung oft schlecht ab und erfahren Ausgrenzung. Kinderarmut beeinträchtigt nicht nur das aktuelle Wohlergehen der Kinder, sondern wirkt sich auch auf ihre Zukunft aus, wobei umstritten ist, ob und wie sich diese Nachteile im weiteren Lebensverlauf ausgleichen lassen. Kinderarmut trägt in jedem Fall wesentlich dazu bei, dass Chancen in unseren Gesellschaften höchst ungleich verteilt sind und stellt folglich auch ein wesentliches Gerechtigkeitsproblem dar. Denn wenn schon so früh im Leben durch kontingente und beeinflussbare Faktoren in großem Maße entschieden wird, welche Möglichkeiten einem Menschen offenstehen, ist es um zentrale Werte wie Gleichheit, Fairness und Gerechtigkeit nicht gut bestellt. Zweifelsfrei ist es eine politische Aufgabe, hier gegenzusteuern und für angemessene Rahmenbedingungen zu sorgen, damit jedes Kind faire Entwicklungschancen hat. Dass Handlungsbedarf besteht, ist klar, zumal aktuelle Zahlen und Entwicklungen zeigen, dass die meisten Gesellschaften weit davon entfernt sind, das Phänomen der Kinderarmut in den Griff zu bekommen. mehr »

Am philosophischen Institut der Uni Stuttgart wird am 26. und 27. November diesen Jahres ein Workshop stattfinden, der sich mit dem Themenkomplex “Arbeit, Gerechtigkeit und Inklusion” widmet. Der Call for Papers läuft noch bis 31. März 2015.

Die umfassende gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger gehört zu den erklärten politischen Zielen der Bundesrepublik. Eine wichtige Dimension ist die Teilhabe an der Arbeitswelt. Doch noch immer ist für einige Personengruppen, beispielsweise Menschen mit Behinderung, eine adäquate und gerechte Teilhabe am Arbeitsleben nicht erreicht. In diesem Zusammenhang stellen sich verschiedene grundsätzliche Fragen, was die Umsetzung, aber auch das angestrebte Ziel der Inklusion betrifft, wie es in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert ist. So gibt es neue technologische Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Assistenz am Arbeitsplatz, die einen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen in die Arbeitswelt leisten können. Es ist allerdings zu bedenken, dass diese Technologien den Begriff der Arbeit und die Arbeitswelt nachhaltig verändern können. Daher mehr »

Das studentischen „Soziologie Magazin“ bittet um Einreichungen für eine Schwerpunktausgabe zum Thema „Bildung, Wissen und Eliten – Wissen als Kapital und Ressource?“. Aus dem Call for Papers (PDF):

Welche Auswirkungen kann Wissen als Kapital und Ressource haben? Welche Entwicklung nahm die Bildung im Laufe der Geschichte mit welchen Folgen? Gibt es Schnittpunkte zwischen “Gelehrsamkeit”, sozialer Mobilität, sozialer Position und/oder ökonomischen Faktoren? Welche Rolle spielen dabei Politik, Sozialisation, Wirtschaft und andere Gesell- schaftsbereiche? Es geht um die Frage, wie Bildung eigentlich funktioniert und durch welche Institutionen sie ihre normative Färbung erhält. Findet in Bildungsinstitutionen (Kindergarten, Schule, Hochschule, Weiterbildung) noch Bildung statt oder verkommen diese zu “Lernfabriken”?
Einreichungen bis 01. Juni 2015 an einsendungen@soziologiemagazin.de.

Von 8./9. Oktober 2015 findet in Chemnitz der 4. Workshop zu „Kritischer Organisationsforschung“ statt, dieses Jahr zum Schwerpunktthema Alternative Arbeits- und Organisationsformen. Aus dem Call for Proposals (PDF):
Im Kontext der seit 2008 auftretenden multiplen Krisenereignisse erleben Diskussionen über sogenannte alternative Formen des Wirtschaftens einen (erneuten) Aufschwung. So werden etwa unter den Stichworten „solidarische Ökonomie“ (Voß 2010), „Gemeinwesensökonomie“ (Elsen 2007), „Economie Sociale“ (Jeantet 2010) oder unter Bezugnahme auf das Konzept der „Commons“ (Helfrich 2012) alternative Praktiken des Wirtschaftens und Organisierens thematisiert, welche im Selbstverständnis auf Partizipation, Selbstverwaltung und Solidarität ausgerichtet sind. In diesem Zusammenhang erfahren schließlich auch Kooperativen (Cheney et al. 2014; Paranque/Willmott 2014) und Genossenschaften neue Aufmerksamkeit (Allgeier 2011).
Die Einreichung von Abstracts (mit 500 – 700 Wörtern) per E-Mail an ronald.hartz@wirtschaft.tuchemnitz.de ist bis zum 31.05.2015 möglich. Eine Rückmeldung über eine Annahme der Beiträge erfolgt bis Ende Juni.

Together with my ITA colleagues Doris Allhutter and Stefan Strauss I (Astrid Mager) put together a panel for the “THE INFORMATION SOCIETY AT THE CROSSROADS” conference that will take place in  Vienna (3-7 June). The title of our panel is ICTs and power relations. Present dilemmas & future perspectives. The deadline is 27th of February.

I hope to see you there! Here’s the abstract:

The increasing presence of ICTs in a multitude of societal contexts alters the relation between social, political, technical, legal, economic arenas. As cross-sectional technologies, ICTs enter and link different societal domains often entailing a number of tensions and controversies, e.g. due to conflicting interests, hegemonic discourses, socio-political cultures and practices. Novel forms of interactions are accompanied by increasing complexity, diversity and overlaps between public and private spheres. The capacity of ICTs as a political tool is multidimensional: it mehr »

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Im Rahmen der 8th Equality, Diversity and Inclusion (EDI) International Conference von 6-8 Juli 2015 an der Tel Aviv University in Tel Aviv (Israel) bitten Laura Dobusch und Katharina Kreissl um Einreichungen für einen Stream zum Thema „Organizing Emancipation through, despite or against (Diversity) Management?“. Aus dem Call for Papers (PDF):
[W]e think that it is particularly interesting to take a closer look at the relationship between the workforce diversity in organisations and the relevance of/opportunity for emancipatory practices. Over the last decades the topics of equal and inclusive participation of historically disadvantaged groups at the workplace have been increasingly framed as a legitimate management responsibility and are thus explicitly addressed by various forms of diversity and equal opportunity policies on a practical level. In this context the crucial questions arise: If emancipation is necessarily opposed to domination, can it be fostered or stimulated by a top down approach? mehr »

Jasmin Siri und Fabian Virchow bitten um Einreichungen zur Tagung „Soziologie der Parteien – revisited“ am 17./18. Juli an der LMU München, Institut für Soziologie. Aus dem Call for Papers (PDF):
Ziel der zweitägigen Tagung ist es, einen Rahmen für die soziologische Diskussion der Forschung zu Parteien anzubieten. Es soll gefragt werden, welche Beiträge soziologische Theorien und Methoden zur Erforschung der Parteiorganisationen, ihrer Strukturen und ihrer Mitglieder leisten können. Dabei sollen sowohl theoretische als auch qualitative und quantitative empirische Ansätze Gehör finden.
Short Papers von 3-5 Seiten in deutscher Sprache können bis 15. Februar 2015 an n parteien@soziologie.uni-muenchen.de geschickt werden und sollen neben der Forschungsfrage je nach Anlage des Projektes den theoretischen
Zugang, das methodische Vorgehen und die empirische Basis erkennbar werden lassen.

Die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Mediale Diskursivierungen von Arbeit« (Prof. Dr. Christoph Bieber, Dr. Thomas Ernst, Prof. Dr. Jens Gurr, Prof. Dr. Rolf Parr, Prof. Dr. Alexandra Pontzen) in Zusammenarbeit mit dem universitätsweiten Profilschwerpunkt »Wandel von Gegenwartsgesellschaften« der Universität Duisburg-Essen bittet um Einreichung zu einem Themenentwicklungs- und Vernetzungsworkshop (insbesondere für NachwuchswissenschaftlerInnen) zum „Thema Mediale Darstellungen von Arbeit seit 1960“ (PDF des Calls). Daraus:
Gefragt wird danach, wie das Wissen über Arbeit aus verschiedenen Spezialdiskursen gerade in Medien wie Film, Fernsehen, Presse, Radio, digitalen Medien, Literatur, Theater und Musik aufgenommen, weiterverarbeitet und zu immer wieder neuen komplexen Gegenständen ›Arbeit‹ zusammengeführt wird. Von daher sind es die medialen Darstellungen, die unser Alltagswissen von ›Arbeit‹ und damit auch den sozialen Gegenstand ›Arbeit‹ überhaupt erst hervorbringen, und zwar immer wieder neu und anders. Die medialen Diskursivierungen von Arbeit stellen sich demnach als effiziente Regulierungen des Wissens von Arbeit dar, das Themen und Diskussionen kanalisiert, und zwar ohne dass dies direkt sichtbar wäre. Denn dazu bedarf es allererst der genauen Rekonstruktion, Beschreibung mehr »

Céline Camus, Katharina Kreissl und Aline Oloff bitten als Gastherausgeberinnen eines Schwerpunktshefts der Zeitschrift Feministische Studien um Beiträge zum Thema „Hochschule im Neoliberalismus“. Aus dem Call for Papers (PDF):
Die Orte der hegemonialen Wissensproduktion, Universitäten und Hochschulen, zu denen sich Frauen vor mehr als 100 Jahren Zutritt erkämpften und die in Deutschland spätestens mit den ersten Frauenseminaren und Sommerunis zu zentralen Orten feministischer Intervention geworden sind, erfahren gegenwärtig einen grund-legenden Umbau, der den mittlerweile akademischen Feminismus nicht nur direkt betrifft, sondern zur Stel-lungnahme herausfordert. Als Gastherausgeberinnen für die Feministischen Studien freuen wir uns über Beiträge, die sich aus soziologischer, medientheoretischer, politikwissenschaftlicher, historischer, gesellschaftstheoretischer, kultur- und literaturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Thema „Hochschule im Neoliberalismus“ befassen.
Abstracts von bis zu 5.000 Zeichen können bis 15.05.2015 per Mail eingereicht werden an manuskripte@feministische-studien.de oder aline.oloff@tu-berlin.de.