Beiträge in 'Call for Papers'

Lehrveranstaltungen zur Praxis wissenschaftlichen Arbeitens finden sich in der einen oder anderen Form in den meisten Studiengängen der Geistes- und Sozialwissenschaften: Solche Kurse befassen sich zum einen (gelegentlich auch) mit den wissenschaftsphilosophischen Grundlagen einer Disziplin und wollen zum anderen praktische Hinweise an die Hand geben, wie Literatur zu finden und zu bewerten ist, wie Texte zu verfassen, Referate zu halten und korrekte Literaturhinweise zu benennen sind. Gleichzeitig geht ein so theoretisch vermitteltes Wissen häufig an den jeweiligen Praxen des alltäglichen Wissenschaftsbetriebs vorbei. Der Prozess von der Generierung einer Forschungsidee über das Formulieren von Anträgen, der Konzeption empirischer Untersuchungen, des Verfassens und laufenden Veränderns eines Textes bis hin zur Publikation von Beiträgen in Journalen, Forschungsberichten und Monographien erscheint dabei höchst individuell und liegt zum großen Teil im Dunkeln.
Call for Papers im Journal für Psychologie
Mit dieser Ausgabe des Journal für Psychologie wollen wir uns selbst als Wissenschafter_innen mehr »

Die WSI-Mitteilungen www.wsi-mitteilungen.de sind eine referierte wissenschaftliche Zeitschrift mit politikund praxisorientierter Ausrichtung im Themenspektrum „Arbeit-Wirtschaft-Soziales“. Für 2018 loben wir einen AutorInnenwettbewerb unter WissenschaftlerInnen in der Qualifikationsphase aus. Zur Publikation ausgewählte Einreichungen werden in den WSI-Mitteilungen veröffentlicht. Die besten drei Beiträge werden außerdem mit einem Preisgeld/AutorInnenhonorar in Höhe von 750.-/500.-/250.- Euro ausgezeichnet.

Einreichungen (inkl. einem kurzen CV) bis zum 30.04.2018 per Email an die Redaktion: Dr. Gudrun Linne WSI-Mitteilungen Redaktionsleitung e-mail: gudrun-linne@boeckler.de

Manuskripteinreichungen sollten sich beziehen auf den Themenkomplex: Unsichere Zeiten? – Rückgewinnung sozialer Sicherheit und politischer Handlungsfähigkeit

Die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008ff. hat nicht nur massive ökonomische Folgen gehabt, sondern vor allem zahlreiche politische und soziale Verwerfungen hinterlassen. Das Vertrauen in Politik ist für viele ausgehöhlt. Steigende Qualifikationsanforderungen in der Arbeitswelt sowie unüberschaubare technologische Entwicklungen (Digitalisierung) schaffen ein Gefühl von Überforderung; die Zunahme diskontinuierlicher Erwerbsbiografien und instabiler Beschäftigungsverhältnisse – bei mehr »

Moving the Social is happy to announce launch in print and online of our latest issue, Moving the Social 57 (2017): Transnational Humatarian Action: Atlantic and Global Voluntary Activities from Abolitionism to the NGO’s 1800-2000.

Our latest issue comprises the following contributions:

– Enrico Dal Lago and Kevin OëSullivan: Introduction: Toward a New History of Humanitarianism, pp. 5-20.
– Stacey M. Robertson: Marketing Social Justice: Lessons from our Abolitionist Predecessors, pp. 21-36.
– Kimberly A. Lowe: The League of Red Cross Societies and International Committee of the Red Cross: a Re-Evaluation of American Influence in Interwar Internationalism, pp. 37-56.
– Julia F. Irwin: Connected by Calamity: The United States, the League of Red Cross Societies, and Transnational Disaster Assistance after the First World War, pp. 57-76.
– Jo Laycock: Saving the Remnant or Building Socialism?, pp. 77-96.
– Rob Skinner: ìEvery Bite Buys a Bulletî: Sanctions, mehr »

Von 5.-6. Oktober 2017 findet an der Universität Duisburg-Essen der 5. Workshop zu „Kritischer Organisationsforschung“ statt, dieses Jahr unter dem Titel „Ästhetik und Organisation – Inszenierung und Ästhetisierung von Organisation, Arbeit und Management“. Aus dem Call for Proposals (PDF):

Der fünfte Workshop des Forums „Kritische Organisationsforschung“ widmet sich der Ästhetisierung des Ökonomischen und der Ökonomisierung des Ästhetischen, möchte dabei jedoch einen besonderen Fokus auf die Ästhetisierung und Inszenierung von Organisation, Arbeit und Management legen. […] Die folgenden Felder lassen sich als erste Orientierung für mögliche Einreichungen von Beitragsvorschlägen verstehen, andere Perspektiven sind dabei selbstverständlich willkommen:

„Ästhetischer Kapitalismus“? Denkbar sind Arbeiten, welche nach dem Stellenwert und der Reichweite der Diagnose eines „ästhetischen Kapitalismus“ fragen. Welche Phänomene geraten in den Blick, was wird, etwa bezogen auf organisationale Praktiken im globalen Maßstab, ausgeblendet? Wie ist das Verhältnis von Rationalisierung und Ästhetisierung in historischer Perspektive zu denken?
Ästhetisierung mehr »

An der Universität Bremen findet von 21.-23. September 2016 ein Young Scholars Workshop zum Thema „Interdisciplinary Perspectives on Global Finance: Taking Stock“ der Forschungsgruppe zu „Transnational Political Ordering in Global Finance“ statt. Aus dem Call for Papers (PDF):

The Young Scholars’ Workshop seeks to take stock of the diversity in global finance in two ways: First, we want to bring together junior scholars, PhD students as well as Post‐docs, and Junior Professors, with an interest in interdisciplinary exchange, that are conducting empirical research on all aspects of global finance. Second, we seek to identify common themes (empirical and methodological) as well as promising theoretical approaches across disciplines to come to a more encompassing understanding of
global finance as a social and political phenomenon.

Proposals mit rund 300 Wörtern können bis 20. Mai 2016 unter berit@uni-bremen.de eingereicht werden

The European Centre for Social Welfare Policy and Research invites scholars and experts with expertise in innovative approaches in labour market policy and health and social care (long-term care) arrangements in Eastern European countries to submit an abstract for either an academic paper or a good practice. From the Call for Papers:

Innovative approaches can provide answers to economic and societal challenges such as demographic change, the current migration wave, and the unequal distribution of wealth. In order to improve European cohesion, the European Centre for Social Welfare Policy and Research aims at constructing new bridges between stakeholders, sectors, countries, policies, and systems in the field of social welfare. In this context, the European Centre will organize a launch event to further focus its activities in the EU acceding countries of Eastern Europe and countries of the Eastern Partnership.

The call for mehr »

Logo des 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema „Geschlossene Gesellschaften“

Für eine Ad-Hoc-Gruppe im Rahmen des des 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 26. bis 30 September 2016 an der Universität Bamberg suchen Laura Dobusch, Leonhard Dobusch und Jasmin Siri Einreichungen zum Thema „Open-Bewegungen“: Die Kritik der Geschlossenheit. Aus dem Call for Papers (PDF):
Gerade weil die Semantik der Offenheit aus soziologischer Perspektive einige kritische Fragen aufwirft, erscheint es ein lohnendes Unterfangen sich auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema „Geschlossene Gesellschaften“ damit auseinanderzusetzen, weshalb es in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen zur Herausbildung von Open-Bewegungen kommt und wie sich diese selbst beschreiben: Welches Versprechen beinhaltet die Semantik der Offenheit? Welche Forderungen und Veränderungsansprüche sind daran geknüpft? Und was lässt sich mehr »

Die DFG-Kollegforscher_innengruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“, das Linzer Institute for Comprehensive Analysis of the Economy (ICAE), das Institut für Soziologie an der Johannes Kepler Universität Linz sowie das Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien bitten um Einreichungen zur Konferenz „A Great Transformation? Global Perspectives on Contemporary Capitalisms“ (PDF des Call for Papers), die von 10-13. Jänner 2017 in Linz stattfinden wird. Aus dem Call: mehr »

Im Rahmen des EGOS Collquiums 2016, der größten europäische Organisationsforschungskonferenz, bitten Irma Rybnikova, Christopher Land und Ronald Hartz bis 11. Januar 2016 um Einreichung von Short Papers für ihr sub-theme „Cooperatives as a Fortress of Participation?“. Aus dem Call:
Conceptual as well as empirical considerations regarding participative issues in cooperatives are quite contradictory. On the one hand, a number of authors (e.g. Rothschild-Whitt, 1979; Allgeier, 2011; Paranque & Willmott, 2014) place cooperatives into a prominent position among participatory forms of organizing, especially because of the principle „one member – one vote“. On the other hand, a range of concepts, such as the so called „iron law of transformation“ (Oppenheimer, 1913) or „degeneration thesis“ (for an overview, see Storey et al., 2014), express strong skepticism regarding participatory power of cooperatives because of managerial dominance over democratic efforts.
Einreichungen müssen über die mehr »

Im Rahmen des ISA Forums für Soziologie von 10. bis 14. Juli 2016 in Wien bitten Dominik Baldin, Laura Dobusch, Elia Rubin und Elisabeth Wacker (alle TU München) um Einreichung von Abstracts zum Thema „Filling the Gap(s): The Potential of Diversity for the Future of Sociological Theory“. Aus dem Call for Abstracts (PDF):
Sociological discourse has hitherto referred to notions such as deviance, heterogeneity, intersectionality or (social) inequality, whereas diversity is commonly limited to diversity management or used as an umbrella term. Despite the growing popularity of the concept, European sociology lacks a systematic integration of diversity research.
Deadline für die Einreichung von 300-Wörter-Abstracts ist der 30. September 2015.