Beiträge in 'Call for Papers'

Arbeit-Bewegung-Geschichte. Zeitschrift für historische Studien* bereitet ein Schwerpunktheft vor zum Thema: *Klasse und Geschlecht*

Anbei finden Sie den Call for Articles. Der Call darf und soll auch gern an Interessierte weitergeleitet werden.

*Frauenbewegungen* und soziale Kämpfe um Arbeit*

„[…] jede Art der Ausbeutung und Unterdrückung, richte sie sich gegen eine Klasse, eine Partei, eine [sic!] Geschlecht oder eine Rasse“. So beschrieb die deutsche Sozialdemokratie im Erfurter Programm von 1891 die Strukturen, gegen die sich ihre Politik wandte. Das Dokument kann als eines der ersten intersektionalen Programme der politischen Linken gelten. Auch marxistische Klassiker wie Friedrich Engels „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ (1884) oder Bebels „Die Frau und der Sozialismus“ (1879) klammerten sich nicht an die vorgefundenen Geschlechterordnungen der proletarischen Zielgruppe.
Stattdessen kritisierten sie diese und brachten sie mit anderen Diskriminierungsformen zusammen. Anstatt populistisch dem Volk aufs Maul zu mehr »

General Call for papers

 

The 37th International Labour Process Conference (ILPC) will be held in Vienna, Austria, from 24 to 26 April 2019. Each year the ILPC brings together researchers from a variety of countries with the objective of enhancing our understanding of contemporary developments relating to work and employment. The conference organizers welcome papers on any issue concerning the analysis of labour processes, labour markets, labour organising and labour reproduction.

 

The 2019 conference will additionally focus on ‘Fragmentations and Solidarities’ in contemporary work and employment relations. Recent developments in the economy and society challenge the institutional frameworks of employment, accelerating the ongoing processes of deregulation and flexibilisation. This reiterates segregation along the lines of gender, ethnicity and qualifications and creates new formal and symbolic boundaries within the workforce. Furthermore, transnational forms of work organization and global value chains modify mehr »

CALL FOR PAPERS für die kommende 3. Forschungskonferenz SOZIALPOLITIK, die von 25.-26. APRIL 2019 an der Universität Innsbruck stattfindet.
Wir möchten Sie hiermit herzlich zur 3. Forschungskonferenz von ESPAnet Austria – dem Netzwerk von Sozialpolitikforscher_innen in Österreich – einladen. Wiewohl sozialpolitische Themen im öffentlichen Diskurs stark vertreten sind, ist der wissenschaftliche Austausch, basierend auf Forschung und Analyse, noch ausbaufähig. Sozialpolitikforschung in Österreich ist ein multi‐ und transdisziplinäres Feld, das sich aus verschiedenen Disziplinen mithilfe unterschiedlicher theoretischer und methodologischer Perspektiven mit einem breiten Themenspektrum auseinandersetzt. Die Forschungskonferenzen von ESPAnet Austria sollen dazu beitragen, den wissenschaftlichen Diskurs zu vertiefen und den Austausch über disziplinäre, theoretische und methodologische Differenzen hinweg zu verbessern.
Die Konferenz findet diesmal von 25.‐26. April 2019 an der Universität Innsbruck statt.
Call for Papers (als pdf DE/EN)
Wir laden etablierte Forscher_innen ebenso wie Nachwuchsforscher_innen (Doktorats‐ bzw. PhDStudierende) sehr herzlich mehr »

 Call for Papers zum Themenschwerpunkt „Diversitätsforschung: Von der Rekonstruktion zur Disruption?“ der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management.

Call for Papers als pdf.

Für dieses Heft wollen wir Forschungsbeiträge gewinnen, die sich empirisch wie theoretisch mit dem Potenzial diversitätssensibler bzw. -affirmativer Praktiken beschäftigen, die Möglichkeiten intersektional angelegter Identitätspolitiken diskutieren oder Konzepte wie Inklusion, Teilhabe oder Partizipation aus explizit diversitätsaffirmativer Perspektive weiterentwickeln. Es geht also um die Beschäftigung mit und das Ausloten von konkret „lebbaren“ Alternativen in bestimmten Kontexten (Organisationen, Gesellschaft, etc.), die Differenzen als Fundament menschlicher (Ko-)Existenz voraussetzen anstatt eines zu adressierenden Problems.

Es gibt unterschiedliche Textkategorien: wissenschaftliche Beiträge (35.000 bis 45.000 Zeichen inklusive Leerzeichen), Forschungsskizzen und Positionen (12.000 bis 15.000 Zeichen inklusive Leerzeichen) oder Praxisbeiträge (12.000 bis 15.000 Zeichen inklusive Leerzeichen). Die Deadline für Beiträge ist je nach Art der Einreichung entweder der 1.12.2018 oder 1.02.2019.

Nachfragen richten Sie bitte vorab an zdfm@budrich-journals.de

07.12.2018 an der Technischen Universität München.
Viele Veranstaltungen und Trainings befassen sich mit Unconscious Bias und Stereotypen als Ursachen, ohne jedoch Lösungen aufzuzeigen, wie diese verändert werden können.
Unser Call for Posters ruft auf zur Einreichung von Studien und Befunden zu (Geschlechter)Stereotypen, MINT und Digitalisierung, für eine Posterpräsentation (siehe Call for Posters im Anhang). Die Einreichungsfrist für ein Abstract (max. 500 Wörter, zzgl. Titel und Autoreninformationen) ist der 15. August 2018. Bitte zu senden an Stefan Fischer, stefan.b.fischer@tum.de. 
Diese Konferenz widmet sich daher ganz der Frage, wie (Geschlechter)stereotypen und Unconscious Biases effektiv überwunden werden können – durch Maßnahmen in Medien, Bildung. Wissenschaft und Wirtschaft. Neben ersten Ergebnissen unseres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „MINT@Work“ (FKZ: 01FP1711) erwarten Sie spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen, u.a. mit der Schauspielerin Maria Furtwängler, mehr »

zum 7. Workshop der Initiative Care.Macht.Mehr, der als länderübergeifende Tagung mit der Abteilung für Gesellschaftstheorie und Sozialanalysen am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz
am 14. und 15.2.2019 in Linz/Österreich
veranstaltet wird.
Die Zukunft des Sorgens und der Sorgearbeit
Call for Papers als pdf
Die europäischen Sorgeregime sind seit Jahrzehnten in weitreichenden Veränderungen begriffen. Sie sind Teil der tiefgreifenden Transformationen des Kapitalismus, die sich beginnend in den 1970er Jahren, nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus ab 1989 und in der folgenden Phase der Globalisierung, nach der Finanzkrise 2008/9 und im Zuge der seitherigen Austeritätspolitiken zeigen.
Während mit der Rede von Sorge- und Reproduktionskrisen Gefährdungen der Selbst- und Fürsorge skandalisiert worden sind, die vor allem nach 2008 in neuer Form sichtbar geworden waren, bewegt sich die seitherige gesellschaftliche und wissenschaftliche Debatte zwischen den Polen von mehr »

Forschungswerkstatt zu affektiven Methodologien mit Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Christine Hentschel 6. bis 7. Dezember 2018 (Universität Wien)
Organisation: Brigitte Bargetz, Katja Chmilewski, Myriam Gaitsch, Maria M. Mayer
(Institut für Politikwissenschaft)
Im Zuge des affective turn gewinnt auch in den Sozialwissenschaften die Auseinandersetzung mit Affekten, Emotionen und Gefühlen zunehmend an Bedeutung. So spielen mittlerweile Emotionen in zahlreichen Forschungsfeldern eine stetig wachsende Rolle. Doch wie lassen sich affektive Aspekte von Arbeit, von Staat, Organisationen und Institutionen, von Mobilisierungsprozessen und sozialen Bewegungen sowie von Subjektivierungsweisen überhaupt empirisch untersuchen? Wie lassen sich Aussagen über das de/mobilisierende Potential spezifischer Gefühle wie Solidarität, Empathie, Wut, Scham, Neid oder Angst treffen und welche methodischen Zugänge helfen ‘uns’ dabei, diese Gefühle überhaupt erst greifbar zu machen?
Welche Rolle etwa spielen Affekte, Emotionen und Gefühle für soziale Bewegungen und politische Mobilisierung? Mit welchen methodischen Zugängen lassen sich die affektiven Dimensionen von individuellen Widerstandspraktiken bis hin zu kollektiven Mobilisierungsprozessen in den Blick nehmen? Welchen Beitrag leistet eine affektorientierte empirische Analyse von mehr »

Marking the hundredth anniversary of Luxemburg’s murder in January 1919, this conference turns towards her political philosophy and discusses her philosophical arguments at the intersection with more strategic, historical, and sociological considerations. We invite paper proposals for papers on, but not limited to, the following topics:

Socialist liberty: How would a Luxemburgian liberal socialism looks like and how defensible is it?
The poverty of reformism: What are her reasons for opposing reformism? What currency do those reasons have in contemporary capitalist societies?
The future of revolution: How does Luxemburg justify the emphasis on workers‘ self-emancipation? Are her considerations applicable to contemporary circumstances?
Council democracy: How does she conceptualize participation, representation and delegation within this system? and how could it operate in a large and complex society? In which ways is this model still desirable and applicable today?
Capital accumulation and imperialism: Is Luxemburg’s description of how new markets need to be opened up by imperialistic force and colonial rule convincing and mehr »

Call for Papers: Gender, Race and global Capitalism at WORK – gesellschaftliche Umbrüche, Kontinuitäten und Kämpfe
Jahrestagung der ÖGS Sektionen Arbeitssoziologie und Feministische Theorie und Geschlechterforschung am 15. und 16. November 2018 an der JKU Linz, Einreichfrist ist der 31.05.2018
[Call als pdf]
Ausgehend von der Beobachtung, dass Gender und Race ebenso wie Class zentrale, strukturgebende und konstituierende Kategorien für die Organisation von Gesellschaften sind, stellt sich angesichts der kapitalistischen Wandlungsprozesse der jüngeren Gegenwart in der Arbeitssoziologie wie auch der Geschlechterforschung verstärkt die Frage nach deren Zusammenspiel. Mit Blick auf den Gegenstand Arbeit möchten wir zentrale Regulierungsweisen von Gender, Race und Class in – durch kapitalistische Eigentumsverhältnisse geprägten – Gesellschaften herausarbeiten und aus diesen resultierende Konfigurationen betrachten. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Umbrüche, Kontinuitäten sowie Kämpfe und Aushandlungen möchten wir auf unserer Tagung in ihren sozialräumlichen Dimensionen beleuchten.
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Nach den Tagungen „Migration bildet – Migration educates” und „Exil bildet – Leçons d’exil“, die 2017 und 2018 zu Fachpublikationen im Nomos- und Wochenschau-Verlag führten, fokussiert dieser Call der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig (HProf. Manfred Oberlechner, HProf. Robert Schneider) speziell auf die Frage von „Fluidität in Bildungsprozessen“ und wird in eine entsprechende Fachpublikation im Programm des Nomos-Verlages im Frühjahr 2019 münden.

Der Begriff „Bildung“ verweist diesbezüglich auf die Auseinandersetzung von bildungsrelevanten Themen von Subjekt und Umwelt bzw. auf die dabei stattfindenden Verhältnis- und Grenzsetzungen und hier speziell auf die Frage nach dem „pädagogischen Fluid“ einerseits und der Fluidität als Eigenschaft erziehungswissenschaftlicher Prozesse andererseits. Wenn Bildung „fluide“ gedacht wird, lässt sich diese nicht als festes Kapital im Prozess stetigen Machtzuwachses nutzen:

Was fluide ist, kann nicht kumuliert werden: Ist diese Fluiditätsthese zur Bildung möglicherweise die Chance auf eine Entkapitalisierung von Bildung und einen Ausgang von der Verwertungs- und Wachstumslogik? Wie kann eine Wissensgesellschaft mehr »