Beiträge in 'Call for Papers'

Forschungswerkstatt zu affektiven Methodologien mit Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Christine Hentschel 6. bis 7. Dezember 2018 (Universität Wien)
Organisation: Brigitte Bargetz, Katja Chmilewski, Myriam Gaitsch, Maria M. Mayer
(Institut für Politikwissenschaft)
Im Zuge des affective turn gewinnt auch in den Sozialwissenschaften die Auseinandersetzung mit Affekten, Emotionen und Gefühlen zunehmend an Bedeutung. So spielen mittlerweile Emotionen in zahlreichen Forschungsfeldern eine stetig wachsende Rolle. Doch wie lassen sich affektive Aspekte von Arbeit, von Staat, Organisationen und Institutionen, von Mobilisierungsprozessen und sozialen Bewegungen sowie von Subjektivierungsweisen überhaupt empirisch untersuchen? Wie lassen sich Aussagen über das de/mobilisierende Potential spezifischer Gefühle wie Solidarität, Empathie, Wut, Scham, Neid oder Angst treffen und welche methodischen Zugänge helfen ‘uns’ dabei, diese Gefühle überhaupt erst greifbar zu machen?
Welche Rolle etwa spielen Affekte, Emotionen und Gefühle für soziale Bewegungen und politische Mobilisierung? Mit welchen methodischen Zugängen lassen sich die affektiven Dimensionen von individuellen Widerstandspraktiken bis hin zu kollektiven Mobilisierungsprozessen in den Blick nehmen? Welchen Beitrag leistet eine affektorientierte empirische Analyse von mehr »

Marking the hundredth anniversary of Luxemburg’s murder in January 1919, this conference turns towards her political philosophy and discusses her philosophical arguments at the intersection with more strategic, historical, and sociological considerations. We invite paper proposals for papers on, but not limited to, the following topics:

Socialist liberty: How would a Luxemburgian liberal socialism looks like and how defensible is it?
The poverty of reformism: What are her reasons for opposing reformism? What currency do those reasons have in contemporary capitalist societies?
The future of revolution: How does Luxemburg justify the emphasis on workers‘ self-emancipation? Are her considerations applicable to contemporary circumstances?
Council democracy: How does she conceptualize participation, representation and delegation within this system? and how could it operate in a large and complex society? In which ways is this model still desirable and applicable today?
Capital accumulation and imperialism: Is Luxemburg’s description of how new markets need to be opened up by imperialistic force and colonial rule convincing and mehr »

Call for Papers: Gender, Race and global Capitalism at WORK – gesellschaftliche Umbrüche, Kontinuitäten und Kämpfe
Jahrestagung der ÖGS Sektionen Arbeitssoziologie und Feministische Theorie und Geschlechterforschung am 15. und 16. November 2018 an der JKU Linz, Einreichfrist ist der 31.05.2018
[Call als pdf]
Ausgehend von der Beobachtung, dass Gender und Race ebenso wie Class zentrale, strukturgebende und konstituierende Kategorien für die Organisation von Gesellschaften sind, stellt sich angesichts der kapitalistischen Wandlungsprozesse der jüngeren Gegenwart in der Arbeitssoziologie wie auch der Geschlechterforschung verstärkt die Frage nach deren Zusammenspiel. Mit Blick auf den Gegenstand Arbeit möchten wir zentrale Regulierungsweisen von Gender, Race und Class in – durch kapitalistische Eigentumsverhältnisse geprägten – Gesellschaften herausarbeiten und aus diesen resultierende Konfigurationen betrachten. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Umbrüche, Kontinuitäten sowie Kämpfe und Aushandlungen möchten wir auf unserer Tagung in ihren sozialräumlichen Dimensionen beleuchten.
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Nach den Tagungen „Migration bildet – Migration educates” und „Exil bildet – Leçons d’exil“, die 2017 und 2018 zu Fachpublikationen im Nomos- und Wochenschau-Verlag führten, fokussiert dieser Call der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig (HProf. Manfred Oberlechner, HProf. Robert Schneider) speziell auf die Frage von „Fluidität in Bildungsprozessen“ und wird in eine entsprechende Fachpublikation im Programm des Nomos-Verlages im Frühjahr 2019 münden.

Der Begriff „Bildung“ verweist diesbezüglich auf die Auseinandersetzung von bildungsrelevanten Themen von Subjekt und Umwelt bzw. auf die dabei stattfindenden Verhältnis- und Grenzsetzungen und hier speziell auf die Frage nach dem „pädagogischen Fluid“ einerseits und der Fluidität als Eigenschaft erziehungswissenschaftlicher Prozesse andererseits. Wenn Bildung „fluide“ gedacht wird, lässt sich diese nicht als festes Kapital im Prozess stetigen Machtzuwachses nutzen:

Was fluide ist, kann nicht kumuliert werden: Ist diese Fluiditätsthese zur Bildung möglicherweise die Chance auf eine Entkapitalisierung von Bildung und einen Ausgang von der Verwertungs- und Wachstumslogik? Wie kann eine Wissensgesellschaft mehr »

The financial crisis after 2009 caused a massive economic downturn. After initial expansive fiscal effects of the government support for banks, the fiscal stance soon turned to austerity and cutting back of public expenditures. Stagnation, which lasted a decade in the Eurozone, led to massive unemployment, especially in the periphery. Moreover, taxation continues to race to the bottom and financialization of the economy advanced further. The economic turmoil has precipitated the rise of right-wing populism, which in some European countries might be endangering the democratic system.

These and other factors put the welfare state under enormous pressure and the legitimate role of the welfare state today is in question. Who is dependent on a strong welfare state? What are the functions of the welfare state and do they have to be extended or cut back? Are we mehr »

 Her mit der Zukunft?! Feministische und queere Utopien und die Suche nach alternativen Gesellschaftsformen (Arbeitstitel)
Call for Papers Heft 1/2019 
„Wir sind nur eine mögliche Zukunft. Verstehst du? […] Wahrscheinlichkeiten prallen aufeinander, und immer gibt es mehr als eine Möglichkeit.“ (Marge Piercy 1996 [1976]: 215)
Während sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein gewisser Utopieverdruss und eine Absage an die Möglichkeit einer ‚alternativen’ Zukunft nicht zuletzt auch in feministischen, frauen*bewegten und queeren Zusammenhängen eingestellt hat, kann aktuell ein Wiederaufleben von utopischen Sehnsüchten beobachtet werden: Jenseits der breiten Öffentlichkeit und trotz eines immer wieder proklamierten „there is no alternative“ formieren sich wieder verstärkt gesellschaftliche Gruppen, welche für solidarische(re) und nachhaltige(re) Wirtschaftsformen und alternativen Formen des Zusammenlebens, der politischen Entscheidung und Partizipation jenseits herkömmlicher wachstums- und effizienzorientierten Ökonomien und repräsentativer Demokratien eintreten. Weltweit protestieren Aktivist*innen in unterschiedlicher Form gegen neoliberale Wirtschaftspolitiken, gegen Armut, mehr »

Internationale Tagung, 23./24. November 2018, Universität Wien

Für heutige (westliche) Gesellschaften liegt es auf der Hand, dass Sexualität und Konsum ein enges wechselseitiges Verhältnis eingegangen sind. Unsere sexuelle Lebenswelt ist ausgestattet mit kommerziellen Gütern und Dienstleistungen, welche die Vorstellungen und Wünsche, aber auch das Handeln prägen und beeinflussen. Umgekehrt existieren kaum Waren und Dienste, die eine Aufladung durch sexualisierte Medien- und Produktkommunikation ausschließen.

Die Tagung „Sexualität und Konsum“ stellt die Genese dieser Interaktion seit dem 18. Jahrhundert in den Mittelpunkt und fokussiert vor allem auf Formen von Hybridisierung. Mit Sexualität und Konsum stellt sie zwei schillernde Begriffe in den Mittelpunkt, über deren Definition, Bedeutungsfelder und Synthese sich trefflich diskutieren lässt.

 

Folgende Problem- und Themenfelder erscheinen dabei besonders relevant:

1.) theoretische und konzeptionelle Überlegungen darüber, wie Sexualität und Konsum vom 18. bis in das 21. Jahrhundert zusammengedacht und inter- bzw. transdisziplinär erforscht werden können.

2.) empirische Fallstudien, unter Berücksichtigung von

a) Sexualisierung des Körpers und seiner ‚Hüllen’ mehr »

 Einreichungen eines Präsentationsbeitrag am Workshop CONCEPTUALIZING THE NEW COMMONS: THE EXAMPLES OF KNOWLEDGE COMMONS & SEED AND VARIETY COMMONS. Der Workshop wird von einer Nachwuchsforschungsgruppe an den Universitäten Oldenburg, Göttingen und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, die sich aktuell mit der Konzeptionalisierung der sog. New Commons auseinandersetzt, am Beispiel von Saatgut und Sorten als Gemeingüter (Webseite zum Projekt: www.rightseeds.de) veranstaltet.
Der Workshop, der in Kooperation mit der „International Association for the Study of the Commons“ organisiert wird, sollen neben dem spezifischen Fokus auf Seed & Variety Commons auch weitere Anwendungsfelder und allgemeinere Aspekte von Knowledge Commons diskutiert werden. Als einer der drei Keynote Speaker und Experte im Bereich der Knowledge Commons wird Brett M. Frischmann (Villanova University, USA) referieren.
Über einen Beitrag und/oder eine Weiterleitung an Kolleg/innen freuen sich die OrganisatorInnen. Der Abstract zum Vortragsthema können bis zum 19. März erreicht werden. mehr »

 

IFK_Akademie 2018: 19.-25. August, Linz OÖ, Jägermayrhof

Die Frage nach Zugehörigkeit und ihren Formen ist seit mehreren Jahren wieder aktuell. Sie wird verschärft durch politische Debatten um Nationalität, Sprache, Kultur und Religion, aber auch durch gesteigerte Mobilität, durch Medien und Digitalisierung, durch die Neuordnung von Verwandtschaftsbeziehungen und die Sehnsucht nach verlässlicher Freundschaft.

Einreichungen werden in 5 Themen-Sektionen angenommen:

Konzepte der Freundschaft
Transformationen der Verwandtschaft
Biopolitische Formen der Zugehörigkeit
Zugehörigkeit und Mobilität
Zukunftsperspektiven digitaler Vernetzung

Einreichungen bis 18. März an akademie@ifk.ac.at

 

Weiterführende Informationen finden sich auf der Website des IFK.

 Fachtagung und wissenschaftliches Vernetzungstreffen der Diversity-Forschenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am 13. und 14. September 2018 sowie Diversity-Forschungswerkstatt für Promovierende am 12. September 2018 an der Technischen Universität München

Die Tagung der Diversity-Forschenden aus dem deutschsprachigen Raum lädt unter folgendem Rahmenthema herzlich zur Beitragseinreichung ein: Diversitätsforschung: Von der Rekonstruktion zur Disruption?

Call for Papers als pdf 

Einreichungsrichtlinien Folgende Formate zur Beitragseinreichung sind vorgesehen:

Vorträge: Hierfür sind Abstracts (max. 300 Wörter) einzureichen.
Workshops: Im Abstract (max. 300 Wörter) sollen das Ziel und das didaktische Vorgehen erläutert werden.
Paper Development Workshop: Eingereicht werden können fortgeschrittene Manuskripte (max. 8.000 Wörter). Diese Manuskripte werden von den Teilnehmenden im Workshop kommentiert. Ziel ist, dass Verfasser_innen Feedback erhalten, um das eigene Manuskript weiterzuentwickeln.
Posterpräsentationen: Teilnehmende der moderierten Poster-Session erhalten die Gelegenheit zur Präsentation laufender Forschungsprojekte. Dafür wird eine max. einseitige Skizze des Projektvorhabens eingereicht.
Promovierenden-Forschungswerkstatt: Bis zu 10 Promovierende diskutieren eigene mehr »