Beiträge in 'Momentum Quarterly'

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, begutachtete („peer review“)  Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge (siehe dazu die Richtlinien für Beitragseinreichung) und über Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

„Globales Prekariat“? Ungleiche und kombinierte Informalisierung als sozialwissenschaftliche und politische Herausforderung

Bert Bach und Karola Blaha

Abstract:

Bach/Blaha versuchen in ihrem Beitrag eine globale Einordnung von prekären Arbeitsverhältnissen in konzeptueller und empirischer Hinsicht. Ausgangspunkt ist die seit den 1990er-Jahren intensiver geführte Prekarisierungsdebatte, die sich auf institutionelle Kontexte des globalen Nordens bezieht. Mit Verweis auf die schon länger zurückreichende und auf breitere, vielfältigere Phänomene mehr »

 

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, begutachtete („peer review“)  Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge (siehe dazu die Richtlinien für Beitragseinreichung) und über Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

 
Globale Städte und nachhaltige Entwicklungsziele: Wie werden aus Orten der Entkoppelung und der Ausbeutung Orte der sozialen Inklusion?

Albert Denk

Abstract:

Das Konzept der globalen Stadt beschreibt den Entkoppelungsprozess zwischen Städten und ihren Territorialstaaten. Globale Städte agieren in einer Art Städtenetzwerk, das durch seine ökonomischen Tätigkeiten nahezu losgelöst von staatlichen Eingriffen operiert. Zudem vollziehen sich Prozesse der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und mehr »

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

Auf dem Weg zu einer Post-Neoliberalen Sozialpolitik? Sozialinvestition versus Capability-Ansatz
Francesco Laruffa

Abstract:

Spätestens seit dem Anfang der Finanzkrise im Jahre 2008 verliert der Neoliberalismus an Legitimität – was die Möglichkeit eröffnet eine progressive Alternative zu entwickeln. In akademischen Debatten im Bereich der Sozialpolitik bietet die Sozialinvestition jetzt die normative Orientierung für die Entwicklung einer post-neoliberalen Sozialpolitik. Der Artikel stellt die Gültigkeit von folgenden zwei Argumenten in Frage: dass die Sozialinvestition eine Alternative mehr »

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.

Religiöse Vielfalt in (post-)säkularer Gesellschaft. Umbrüche – Herausforderungen – Lernprozesse
Franz Gmainer-Pranzl

Abstract:

Der Weg zu einer religiös vielfältigen Gesellschaft war in Österreich langwierig und von vielen Schwierigkeiten geprägt, nicht zuletzt von bestimmten religionspolitischen Konstellationen. Die offizielle Anerkennung der Islamischen Glaubensgemeinschaft im Jahr 1979 markiert den Beginn religiöser Pluralität, die in den vergangenen Jahrzehnten noch deutlich zugenommen hat. Ob religiöse Vielfalt einen echten Impuls zur Weiterentwicklung einer offenen Gesellschaft vermitteln kann, hängt allerdings mehr »

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Wachstum? Wohlstand und Lebensqualität! Möglichkeiten und Hürden der Verankerung sozial und ökologisch nachhaltiger Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in Österreich
Markus Griesser, Ulrich Brand

Abstract:

In jüngster Zeit wurde auf internationaler Ebene ebenso wie in verschiedenen Ländern eine Vielzahl alternativer Indikatoren gesellschaftlichen Wohlstands und Fortschritts entwickelt. Den Ausgangspunkt bildete eine Kritik des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als vermeintlich aussagekräftiger Wohlstandsindikator. Alternative Indikatoren sollen dabei Fortschritte und Probleme der Realisierung sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit sowie unterschiedliche Dimensionen von mehr »

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Organisatorische Komplexität in sozialen Bewegungen: Das Beispiel globaler Dschihadismus
Andreas Streiter

Abstract:

Dieser Artikel illustriert die organisationstheoretisch relevanten Aspekte der von Gilles Deleuze und Félix Guattari entworfenen Rhizom-Metapher anhand des Fallbeispiels globaler Dschihadismus. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: Erstens soll das Potenzial der Metapher aufgezeigt werden, zu einem besseren Verständnis dynamischer Organisationsmodalitäten beizutragen, die durch die Linse traditioneller Theorien betrachtet schwer zugänglich sind. Zweitens soll zu einem umfassenderen Verständnis des Phänomens globaler mehr »

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Eine Umkehr auf dem Pfad der Liberalisierung: Das Wiedererstarken des Neokorporatismus in Österreich seit 2008

Lukas Lehner

Abstract:

Der dominierende Trend der Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung wurde seit der Wirtschaftskrise 2008 verschärft. Unter dem Paradigma der Wettbewerbsfähigkeit bestand ein grundsätzliches Paradigma in der Implementierung von „Strukturreformen“, um neo-korporatistische Praktiken mit Marktkoordination zu ersetzen. Dennoch erfuhren Österreichs Institutionen für strategische Koordination seit 2008 eine Stärkung, was den EU-weiten Trend der Liberalisierung kontrastiert. Um mehr »

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Die Deregulierung der US-Finanzmärkte als eine Ursache ihrer Krise

Stefan Schiman

Abstract:

Die Finanzmarktreformen nach der Depression in den 1930er-Jahren und die Neuordnung des internationalen Finanzsystems in Bretton Woods 1944 bildeten die Grundlage für eine marktwirtschaftliche Ordnung mit stark regulierten Finanzmärkten, die sich im Westen nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte. Die Instabilität des Wechselkursregimes aufgrund der asymmetrischen Rolle des Dollars bewirkte den Zusammenbruch dieses Ordnungsrahmens. Starken Wechselkursschwankungen folgten Erdölpreisschocks, die eine Hochzinspolitik auslösten, mehr »

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Die Rolle von Klein- und Mittelunternehmen im politischen Kampf um TTIP. Eine hegemonietheoretische Betrachtung

Simon Theurl

Klein- und Mittelunternehmen (KMU) werden seit dem Frühjahr 2015 von der Europäischen Kommission als die Gewinner von TTIP und CETA dargestellt. Diese Aussage ist jedoch stark umstritten, nicht zuletzt, weil die ökonomischen Effekte von Handelsliberalisierung ambivalent sind: Tendenzen zur Monopolisierung sind ebenso denkbar (modellierbar) wie der Anstieg an Produkt-Vielfalt und Effizienzgewinnen. Befürworter*innen von TTIP mehr »

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Selbstgesteuerte Reflexion und Gestaltung von Arbeitsprozessen – Arbeitende im Spannungsfeld zwischen disponierbarer Ressource und selbstermächtigendem Individuum

Stefan Oppl

Der Einsatz von Arbeitsbeeinflussungssystemen zur Steuerung und Kontrolle von Arbeitsprozessen hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Dies geht einher mit einer Organisationssicht, die die sozialen und kognitiven Fähigkeiten und Bedürfnisse der Arbeitenden nicht berücksichtigt. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der soziotechnischen Arbeitsunterstützung ermöglichen die Einbindung der Arbeitenden in der Gestaltung von Arbeitsprozessen. mehr »