Termine

Call für Papers zur Tagung 

Der (wirtschafts-)politische Einfluss des Ordoliberalismus. Denkformen und Netzwerke

Montag, 9.10. (ab 14h) und Dienstag, 10.10. (9- 18h)

Akademie für Politische Bildung, Buchensee 1, 82327 Tutzing

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Walter Ötsch, Cusanus Hochschule

 

Thematik der Tagung

Die Tagung widmet sich der Theorie- und der Wirkungsgeschichte des deutschen Ordoliberalismus. Die Geschichte und die Bedeutung des Ordoliberalismus für die Politik, insbesondere die Wirtschaftspolitik (West-)Deutschlands wurden und werden gerade im Zuge der deutschen und europäischen Krisenpolitik bekanntlich sehr unterschiedlich interpretiert. Bei der Tagung betrachten wir den Ordoliberalismus als Denkkollektiv im Sinn von Ludwig Fleck (1935/1980).

Ein Denkkollektiv hat zwei Seiten: eine kognitive und eine soziale. Dementsprechend fragen wir:

 

Welche Denkformen zeichnen den Ordoliberalismus aus?
In welchen Netzwerken und mittels welcher Netzwerke übten ordoliberale Ökonominnen und Ökonomen politischen und wirtschaftspolitischen Einfluss in (West-)Deutschland aus?
Kann man für (West-) Deutschland für welche geschichtlichen Phasen von einer ordoliberalen (Wirtschafts-)Politik sprechen?

 

Dabei geht es um folgende Fragen:

Denkformen des Ordoliberalismus?

 

Was zeichnet den Ordoliberalismus als mehr »

Moving the Social is happy to announce launch in print and online of our latest issue, Moving the Social 57 (2017): Transnational Humatarian Action: Atlantic and Global Voluntary Activities from Abolitionism to the NGO’s 1800-2000.

Our latest issue comprises the following contributions:

– Enrico Dal Lago and Kevin OëSullivan: Introduction: Toward a New History of Humanitarianism, pp. 5-20.
– Stacey M. Robertson: Marketing Social Justice: Lessons from our Abolitionist Predecessors, pp. 21-36.
– Kimberly A. Lowe: The League of Red Cross Societies and International Committee of the Red Cross: a Re-Evaluation of American Influence in Interwar Internationalism, pp. 37-56.
– Julia F. Irwin: Connected by Calamity: The United States, the League of Red Cross Societies, and Transnational Disaster Assistance after the First World War, pp. 57-76.
– Jo Laycock: Saving the Remnant or Building Socialism?, pp. 77-96.
– Rob Skinner: ìEvery Bite Buys a Bulletî: Sanctions, mehr »

Die Textilindustrie prägte im 19. Jahrhundert maßgeblich die industrielle und kapitalistische Entwicklung in Europa. Millionen Menschen gab sie – oft unter erbärmlichen Bedingungen – Arbeit. Auf den Baumwollplantagen in den USA und den Kolonien sahen die Arbeitsverhältnisse nicht besser aus. Doch die europäischen Zentren der Textilproduktion verloren im 20. Jahrhundert ihre Bedeutung. Stattdessen produzieren in Süd- und Südostasien heute Millionen Menschen in Sweatshops. Fast Fashion sowie neue Materialien und Verschiebungen entlang der Wertschöpfungsketten dominieren heute das Geschehen.
Wir wollen diskutieren, welche Veränderungen wir bereits erlebt haben und welche kommen werden. Welche Rolle spielten und spielen die Automatisierung, gestiegene Produktivität und die Frage der Arbeitskräfterekrutierung in Verlagerungsprozessen? Wie ist das Wechselverhältnis
zwischen der Entwicklung des Kapitalismus und der Textilindustrie über die Zeit zu bewerten? Wie stellt sich heute angesichts eines globalen Marktes die Gegenwart und Zukunft der deutschen Textilindustrie dar?
Sven Beckert, der renommierte Forscher zur Geschichte der Textilindustrie aus mehr »

Momentum Quarterly ist eine vierteljährlich erscheinende, referierte Zeitschrift, die sich Fragen des sozialen Fortschritts auf interdisziplinärer Basis widmet. Untenstehend finden Sie die aktuelle Ausgabe von Momentum Quarterly. Alle hier vorgestellten Artikel werden Open-Access, d.h. frei zugänglich im Internet, veröffentlicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.momentum-quarterly.org. Wir freuen uns stets über neu eingereichte Beiträge und Kommentare zu bestehenden Beiträgen. Sie erreichen uns unter editors@momentum-quarterly.org.
 
Das Ende der Mittelschicht? Die Entwicklung der Einkommensverteilung in Österreich und Europa

Stefan Kranzinger, Judith Derndorfer
 
In letzter Zeit rückte die Entwicklung der Mittelschicht vermehrt in den Fokus der öffentlichen Debatte. Um Fragen bezüglich der Einkommensverteilung in Europa und Österreich zu beantworten, untersucht dieser Beitrag die Entwicklung von drei Einkommensschichten in 20 europäischen Ländern. Dafür wird mithilfe des EU-SILC-Datensatzes die Verteilung der verfügbaren Äquivalenzeinkommen zwischen 2004 und 2012 analysiert. Auf europäischer mehr »

Die zentrale Herausforderung der heutigen Gesellschaft liegt in der hohen Arbeitslosigkeit. In einem neuen Buch, herausgegeben von Tanweer Ali und Diamond Ashiagbor, widmen sich Beiträge aus verschiedensten Perspektiven dem Thema Arbeitslosigkeit und zeigen Maßnahmen auf, wie das wirtschaftspolitische Ziel der Vollbeschäftigung erreicht werden kann.

Ann Pettifor, der Autor von Just Money, schreibt dazu: „This is a really important book – identifying full, good quality, fairly remunerated employment as the essential goal of economic and social policy, replacing the present idolatry of eternal but unsustainable “growth”, and the perverse but highly ideological focus on austerity and balanced government budgets. Instead of kow-towing to the interests of finance capital, we need to invest in work-creating “green friendly infrastructure” to make the UK fit for the future; this book helps point the way.”

Die AutorInnen sind: Terry Barker, David Bell, Danny Blanchflower, Sheila Dow, Richard Exell, John Grieve Smith, Geoffrey Harcourt, Philip Harvey, Susan Himmelweit, mehr »