Pühringer Markus: Ist Gleichheit Glück?

26. Jul 2011

(Auszug)

In ihrem bemerkenswerten Buch „Gleichheit ist Glück“ (2009) können Richard Wilkinson und Kate Picket nachweisen, dass eine Reihe von gesundheitlichen und sozialen Problemen sehr eng mit der Verteilung des Einkommens in einer Gesellschaft zusammenhängt. Also sei es für das „größte Glück der größten Zahl“ (Bentham) erstrebenswert, das Einkommen von oben nach unten umzuverteilen.

Ist es nun aber wirklich so, dass mehr Gleichheit automatisch Glück bedeutet:

Ø  Wie wichtig ist eigentlich das individuelle Einkommen (und die Verteilung eben dieses Einkommens) für das individuelle Glück?

Ø  Wären alle Menschen glücklich(er), wenn wir – nach wie vor – den Großteil unserer Lebenszeit mit fremdbestimmter Arbeit verbringen, aber der Gini-Koeffizient gegen Null geht?

Ø  Sind nicht – neben der Distribution – auch die Form und der Umfang der Produktion für das Glück der Menschen verantwortlich? (vgl. Postone 2003)

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Pühringer_Markus_2011_Paper (application/pdf)
AutorIn Momentum2011 2012-01-02 09:39:58

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