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Solidarisch aus der Krise - Podiumsdiskussion |
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Das Tal der Krise scheint durchschritten – und Europa wendet sich der
Budgetkonsolidierung zu. Staaten wie Griechenland und Portugal machen
mit radikalen Budgeteinschnitten den Anfang. Damit soll „das Vertrauen“
jener Finanzmärkte, die Europas Regierungen vor zwei Jahren mit
großzügigen Bankenpaketen vor dem Kollaps bewahrt haben,
wiederhergestellt und ein Abschlittern in eine angebliche
„Staatspleite“ verhindert werden.

mit Birgit Mahnkopf (Politikwissenschafterin), Gabriele Michalitsch (WU Wien) und Engelbert Stockhammer (Ökonom)
Angesichts solcher
„Bedrohungsszenarien“ bleiben die konjunkturellen und sozialen Folgen
europaweiter Sparpakete ab 2011 in der politischen Debatte weitgehend
ausgeblendet. Auch in Österreich wird im Rahmen der Budgeterstellung
längst um Ausgabenkürzungen und die Lastenverteilung bei zusätzlichen
Einnahmen gerungen. Aber zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Mitteln
ist eine Budgetkonsolidierung sinnvoll? Welche Folgen wird der momentan
eingeschlagene Weg für die wirtschaftliche Erholung haben? Wie sehen
die Auswirkungen auf Einkommensverteilung, Geschlechterverhältnisse,
Ökologie und gesellschaftliche Solidarität aus? Und was sind
alternative, solidarische Wege aus der Krise? Diese Fragen wollen wir im Rahmen unserer Podiumsdiskussion am zweiten Kongressabend (22. Oktober 2010) debattieren.
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