Erlach Franz: Prosistenz als Weg zu mehr Gleichheit

26. Jul 2011

(Auszug)

Dieser Beitrag geht von dem Faktum aus, dass die Menschen wohl in mancher Hinsicht gleich, aber in erster Linie und aus verschiedenen Gründen ungleich sind. Das Prosistenz-Konzept habe ich bereits im Vorjahr im Rahmen meines Beitrages „Zum Wesen und Ursprung von Solidarität“ im Track #9 vorgestellt. Ich finde, dass es einen gangbaren Weg zu mehr Gleichheit und Glück aufzeigt und will dies in meinem Beitrag näher erläutern. Hier vorweg als Abstract eine erweiterte Gliederung.

1. In welcher Hinsicht sind die Menschen gleich?

1.1 In biologischer Hinsicht:

Ø  Alle Menschen gehören zur Gattung „homo sapiens sapiens“, dem „anatomisch modernen Menschen“, haben den gleichen Körperbau und die gleiche evolutive Wurzel.

Ø  Als „biologisches System“ sind sie gleich:  in ihrem inneren Aufbau  (Zellen, Organe) und ihrer äußeren Naturbezogenheit- und -Abhängigkeit (Sauerstoff- und Nährstoffversorgung – und „Entsorgung“!).

1.2 In psychisch-geistiger Hinsicht

Ø  Alle Menschen haben ein spezifisch menschliches Bewusstsein, das sie zur Selbstreflexion befähigt.

Ø  Alle Menschen  haben eine Personalität (sind „Person“) und eine Individualität.

Ø  Alle Menschen haben das Bedürfnis nach einem  sinnerfüllten Leben (V.Frankl).

Ø  Alle Menschen haben – wie Erich Fromm (1956) aufzeigt – das Bedürfnis nach Über-sich-Hinauswachsen, dem Übersteigen der rein biologischen Existenz, also nach „Transzendenz“.

Eine Zusammenschau der biologischen und psychisch-geistigen Bedürfnisse des Menschen ist in Maslows „Bedürfnispyramide“ (1954) zu finden.

Dokumente zum Download

Erlach_2011_Paper (application/pdf)
BarbaraKapeller 2012-10-15 07:25:17

Erlach_2011_Abstract (application/pdf)
AutorIn Momentum2011 2011-07-26 09:44:47