Die ModeratorInnen der Tracks stehen fest

6. Apr 2016

 

Die ModeratorInnen der Tracks für den diesjährigen Momentum-Kongresses stehen fest.

 

Track #1: Grundlagen der Macht

Moderation: Isolde Charim und Richard Weiskopf

Bildschirmfoto 2016-03-02 um 14.49.23Bildschirmfoto 2016-02-08 um 17.03.41Isolde Charim, geboren in Wien, langjährige Lehrtätigkeit an der philosophischen Fakultät der Universität Wien. Zuletzt Gastprofessorin am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien. Arbeitet als freie Publizistin, Kolumnistin bei der „taz“ und der „Wiener Zeitung“ (2006 Publizistik-Preis der Stadt Wien), sowie als wissenschaftliche Kuratorin der Reihen „Diaspora. Erkundungen eines Lebensmodells“, „Demokratie reloaded“ sowie „Fundamentalismus und Moderne“ am „Kreisky Forum“. Zuletzt erschienen: „Lebensmodell Diaspora. Über moderne Nomaden“ (transcript Verlag). Richard Weiskopf ist Professor für Organisationstheorie am Institut für Organisation und Lernen an der Universität Innsbruck. Seine Arbeit konzentriert sich auf die kritische Analyse von Managementpraktiken und Organisationstechnologien vor dem Hintergrund poststrukturalistischer Konzepte. Er versteht Organisationen als komplexe Machtgefüge und ist insbesondere an ethischen und ästhetischen Implikationen aktueller Organisationsstrategien interessiert. Das aktuelle Forschungsinteresse gilt Fragen der Transparenz in und von Organisationen, sowie den Möglichkeiten und Grenzen die Reproduktion von Machtgefügen durch Prozesse des ‚Wahrsprechens’ zu unterbrechen.

 

Track #2: Macht, Geschlecht & Identität

Moderation: Laura Dobusch und Carolin Küppers

#2_Dobusch LauraFoto Carolin KüppersLaura Dobusch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Diversitätssoziologie an der Technischen Universität München sowie Postdoc der Fellow-Gruppe „Dis[cover]ability & Indicators for Inclusion“ am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik. Sie promovierte zum Thema „Soziale Inklusion und Diversity Management“. Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht die organisationale Bearbeitung von Differenzsetzungen mit Schwerpunkt auf Nicht-/Behinderung und Geschlecht. Carolin Küppers ist wissenschaftliche Referentin bei der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und arbeitet derzeit zu lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren trans- und intergeschlechtlichen Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Sie promovierte zum Thema „Diskurse über Sexarbeit zur Fußball-Weltmeisterschaft der Männer* in Südafrika“. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind feministische Wissenschaftskritiken, Intersektionalität, Postcolonial und Queer Studies.

 

Track #3: Markt, Macht & Globalisierung

Moderation: Elisabeth Springler und Dirk Ehnts

Dirk Ehnts_#3Foto Elisabeth SpringlerDirk Ehnts ist Dozent am Bard College Berlin – A Liberal Arts University. Er lehrt im Studiengang „Economic, Politics and Social Thought“ u.a. Makroökonomie und politische Ökonomie. In seiner Forschung beschäftigt er sich hauptsächlich mit Geldtheorie und Makroökonomie. Sein Buch „Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive“ erklärt die Schöpfung und Vernichtung von Geld und Kredit in der Eurozone. Eine englischsprachige Übersetzung erscheint Mitte des Jahres bei Routledge unter dem Titel „Modern Monetary Theory and European Macroeconomics„. Dirk Ehnts ist Mitgründer der Samuel-Pufendorf Gesellschaft für politische Ökonomie , welche als gemeinnütziger Verein der Öffentlichkeit den Forschungsstand zum Thema Geld und Finanzen vermitteln will. Er ist zudem Herausgeber der Buchrezensionen im International Journal of Pluralism and Economics Education und veröffentlicht regelmäßig Artikel bei flassbeck economics. Elisabeth Springler ist Ökonomin in Wien, sie arbeitet als Studiengangsleiterin an der FH des BFI Wien und als Lektorin an der WU Wien (Institut Makroökonomie). Sie studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie an der Athens University of Economics and Business Administration (AUEB) und hat im Zuge ihres Dissertationsstudium an einem internationalen Studienprogramm (EPIC) teilgenommen. Ausserdem war sie Visiting Fellow an der University of California, Berkeley USA und Marshallplan Chair an der University of New Orleans, Louisiana im Studienjahr 2008/2009. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen insbesondere postkeynesianische Geldtheorie und -politik und Fragen der Europäische Integration.

 

Track #4: Macht sozialer Bewegung(en)

Moderation: Karin Fischer, Ilker Ataç und Markus Griesser

#4_Fischer KarinFotos Markus GriesserKarin Fischer leitet die Abteilung Politik und Entwicklungsforschung des Instituts für Soziologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Sie ist Obfrau des Mattersburger Kreises für Entwicklungspolitik an den Österreichischen Universitäten und beschäftigt sich mit ungleicher Entwicklung, Warenketten und Ideentransfer in historischer und transnationaler Perspektive. Markus Griesser lehrte und forschte in den vergangenen Jahren an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen, aktuell als Projektmitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sozialstaatstheorie, Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie Soziale Bewegungen.

 

Track #5: Klasse, Schicht und Verteilung

Moderation: Stefanie Hürtgen und Alban Knecht

Bildschirmfoto 2016-02-08 um 16.56.22Foto Stefanie HürtgenStefanie Hürtgen ist seit 2015 Assistenzprofessorin an der Universität Salzburg, Fachbereich Geographie und Geologie. Davor war sie als Vertretungsprofessorin für Wirtschafts- und Organisationssoziologie an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz tätig. Sie promovierte an der Freien Universität Berlin zu länderübergreifenden Handlungsperspektiven von Euro-Betriebsräten in transnationalen Konzernen aus Frankreich, Deutschland und Polen. Zahlreiche Lehraufträge und Forschungsaufenthalte führten sie unter anderem an die FU-Berlin, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Universität Trier, Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein. Alban Knecht ist Sozialpädagoge und Soziologe. Er ist beschäftigt an der Johannes Kepler Universität Linz und lehrt am FH Campus Wien und der Hochschule München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialpolitik, Ungleichheitssoziologie, Soziale Arbeit, sowie Armuts- und Lebensqualitätsforschung. Augenblicklich forscht er zu Jugendpolitik und der Beschäftigungsförderung benachteiligter Jugendlicher aus der Perspektive des Capability-Ansatzes des Gerechtigkeitsphilosophen Amartya Sen. Sein theoretisches Interesse gilt derzeit v.a. der Analyse von Macht- und Zwangsmechanismen in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Methodisch interessieren ihn besonders ethnographische Methoden, wie er sie z.B. für seine jüngste Publikationen „Flaschensammeln. Überleben in der Stadt“ angewendet hat.

 

Track #6: Gehorsam und Widerstand lernen

Moderation: Heidi Schrodt und Erich Ribolits

Bildschirmfoto 2016-02-02 um 12.27.39Heidi Schrodt unterrichtete nach dem Studium der Germanistik und Anglistik 17 Jahre lang an einer Wiener AHS die Fächer Englisch und Deutsch und war während dieser Zeit auch als Schüler- und Berufsberaterin tätig. 19 Jahre lang Direktorin des Gymnasiums Rahlgasse in Wien. Tätigkeit in der Lehreraus- und –fortbildung. Lehraufträge an der Universität Klagenfurt und der Pädagogischen Hochschule in Baden. Begutachterin von Schulbüchern aus dem Fach Deutsch. Mitarbeiterin im Expertenteam von Unterrichtsministerin Schmied sowie Konsulentin für den Strategieplan der Stadt Wien. Zahlreiche Publikationen zu Bildungsthemen, zuletzt das Buch „Sehr gut oder Nicht genügend? Schule und Migration in Österreich.“ Vorsitzende der Bildungsinitiative „BildungGrenzenlos“. Mehrere Auszeichnungen, darunter den Frauenpreis der Stadt Wien und den Demokratiepreis der Republik (Margarete-Lupac-Preis). Erich Ribolits habilitierte 1996 an der Universität Wien. Ab 1985 Lehrbeauftragter an berufspädagogischen Akademien, ab 1988 Professor an der Agrarpädagogischen Akademie Wien. Seit 1986 kontinuierliche Tätigkeit als Lehrbeauftragter und mehrmals auch als Gastprofessor an verschiedenen österreichischen Universitäten. 2000: Aufgrund besonderer wissenschaftlicher Verdienste, Verleihung des Titels „Univ.-Prof.“ durch den Herrn Bundespräsidenten. Ab 2005 dem Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien zugeordnet, dort tätig in Forschung und Lehre sowie als Leiter der Forschungseinheit „Aus und Weiterbildung“. März 2008: Pensionierung, weiterhin umfangreiche Lehrtätigkeit als Privatdozent an den Universitäten Wien, Graz und Klagenfurt.

 

Track #7: Hegemonie & Subversion

Moderation: Johannes Kramer und Bernd Hüttner

Bild Johannes Kramer #7_Hüttner Bernd Johannes Kramer arbeitet am Institut für Zeitgeschichte der Uni Wien zur Geschichte und Nachgeschichte des Einsatzes deutschsprachiger Minderheiten in der Wehrmacht. Zuvor war er u.a. Projektmitarbeiter im WWTF-Projekt „Politics of Remembrance and the Transition of Public Spaces in Vienna 1995-2015“. Interessensgebiete: Gewaltforschung, Geschichts- und Vergangenheitspolitik, Forschungen zu Wehrmacht und Waffen-SS Bernd Hüttner (geb. 1966) ist Politikwissenschafter und lebt und arbeitet in Bremen. Er ist seit 2001 für die Rosa-Luxemburg-Stiftung tätig, seit 2012 als deren Referent für Zeitgeschichte. 1999 Gründer des Archiv der sozialen Bewegungen Bremen. Interessensgebiete bzw. Publikationen zu alternativen Medien, Bewegungsarchiven, emanzipatorischer historischer Bildung und zur Geschichte und Geschichtsschreibung der neuen sozialen Bewegungen und der antagonistischen Linken.

 

Track #8: Politische Machtarchitekturen

Moderation: Oliver, Prausmüller, wird noch bekannt gegeben 

Bild Oliver PrausmüllerFoto Johanna NiesytoOliver Prausmüller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung EU & Internationales der Arbeiterkammer Wien mit den Schwerpunkten Außenwirtschafts- und Handelspolitik sowie öffentliche Dienstleistungen. Zudem ist er Lektor an der FH des bfi Wien und Redakteur der Zeitschrift Kurswechsel. Johanna Niesyto war wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungskolleg „Medienumbrüche“ an der Universität Siegen und promovierte zur Wikipedia als Raum politischer Wissenskulturen. 2011 wechselte sie in die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und arbeitete als Referentin in der Studienförderung. Seit Anfang 2016 ist sie Leiterin Medienpolitik in der Politischen Akademie der FES.

 

Track #9: Macht der Ökonomie, Ohnmacht der Ökologie?

Moderation: Heidemarie Rest-Hinterseer und Andreas Novy

Novy AndreasFoto Heidemarie Rest-HinterseerHeidemarie Rest-Hinterseer war Abgeordnete zum Nationalrat und ist derzeit Geschäftsführerin der Ökostrombörse Salzburg. Sie absolvierte die Akademie für Soziale Arbeit sowie die Ausbildung „Eigenständige Regionalentwicklung“ und Postgraduate Studium der Sozialen Arbeit an der FH St Pölten. Ihre Forschungsinteressen umfassen erneuerbare Energie: Modelle zum Auf- und Ausbau von Ökoenergieanlagen, Finanzierungsmodelle für BürgerInnenbeteiligung, Steuerung der Enerigiewende – politische Intervention und Marketingmaßnahmen sowie eigenständige Regionalentwicklung mit Schwerpunkt auf Frauenbeteiligung. Andreas Novy ist Außerordentlicher Universitätsprofessor und Leiter des Institute for Multi-Level Governance and Development am Department Sozioökonomie der WU. Obmann der Grünen Bildungswerkstatt und Kuratoriumsvorsitzender der ÖFSE (Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung). Zahlreiche Publikationen und Forschungsprojekte zu Entwicklungsforschung und Stadt- und Regionalentwicklung mit einem Schwerpunkt auf internationaler politischer Ökonomie, sozialem Zusammenhalt, sozialer Innovation und Transdisziplinarität. Zahlreiche Initiativen für Theorie-Praxis-Dialoge, insbesondere Mitorganisator der Gutes Leben für alle-Kongresse an der WU.

 

Track #10: Globale Machtpolitiken

Moderation: Ania Skrzypek, Sebastian Schublach

 

Foto Sebastian SchublachBarbara Hofmann, studierte Rechtswissenschaften an der Universtitäts Linz, absolvierte das Zertifikatsprogramm European Studies an der deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin und leitet derzeit in den Bereich Gleichstellungspolitik und Nachwuchsförderung am Dr. Karl Renner Institut, Sebastian Schublach is currently working at the department of international and european policies at the Renner Institut where he heads the section for international policies.

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