Anwander Stefan: Hegemoniale Historiografie rund um den österreichischen Faschismus am Beispiel von Engelbert Dollfuß

17. Okt 2011

Die Zeit des österreichischen Faschismus stellt wohl „die umstrittenste Phase der politischen Entwicklung Österreichs im letzten Jahrhundert“ (Tálos 2007, 199) dar und bis heute konnte keine für alle Parteien und wissenschaftlichen BeobachterInnen konsensfähige Bezeichnung für das politisch-ideologische Herrschaftsprojekt erarbeitet werden. Aktuellstes Beispiel dafür sind die hitzig geführten Debatten um die „richtige“ Wortwahl zur Charakterisierung dieses Herrschaftssystems bei der Gesetzesvorlage zur Rehabilitierung der Opfer des österreichischen Faschismus. Die vorgeschlagene Charakterisierung als „Zeit nach der Außerkraftsetzung des Parlamentarismus“ konnte weder die Grünen noch die Sozialdemokratie zufriedenstellen.

Dokumente zum Download

Anwander_2011_Abstract (application/pdf)
AutorIn Momentum2011 2011-10-17 13:49:26