Pre-Conferences

Wie jedes  Jahr wird es vor dem eigentlichen Start des Kongresses bereits die Möglichkeit geben, im Rahmen von Pre-Conference-Workshops über aktuelle Themen zu diskutieren und die TeilnehmerInnen kennen zu lernen. Die Pre-Conferences starten am Do, 18. Oktober ab 14.00 Uhr im Kultur- und Kongresshaus in Hallstatt. Erstmals wird es 2018 möglich sein, bei Anreise mit dem Momentum-Bus auch einen der Pre-Conference-Workshops zu besuchen – der Bus wird auf vielfachen Wunsch bereits um 9:30 Uhr in Wien und 11:45 Uhr in Linz abfahren.

 

Strategien für feministisches Engagement: Zwischen Utopie und Realpolitik mit Lena Jäger & Christian Berger vom Frauenvolksbegehren sowie Angelika Striedinger

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts, 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren: Auch im Jahr 2018 orientiert sich das aktuelle Frauenvolksbegehren an einer Vision von echter Gerechtigkeit und Wertschätzung, und entwickelt dabei konkrete und einfach umsetzbare Forderungen – etwa Gehaltstransparenz, Unterhaltsvorschuss oder Beratungsstellen.

In diesem Workshop diskutieren wir, wie diese Forderungen entstanden sind, in einem Spannungsfeld aus feministischen Utopien und dem Anspruch auf realpolitisch umsetzbare Projekte. Vertreter*innen des Frauenvolksbegehrens geben Einblick hinter die Kulissen: in Verhandlungen und Allianzschmieden, in Kompromisse und Argumentationsstrategien.

 

Foto Presseteam FVBFoto Lena JägerAngelika StriedingerChristian Berger ist einer der Sprecher*innen des Frauenvolksbegehrens und vertritt die Forderungen bei Interviews und Veranstaltungen. Lena Jäger ist Projektleiterin des Frauenvolksbegehrens und verantwortlich für die generelle Strategie zur Information und Mobilisierung. Angelika Striedinger leitet am Karl-Renner-Institut den Arbeitsbereich Gleichstellungspolitik und Nachwuchsförderung. Sie war in der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) und der Internationalen Bildungsgewerkschaft (EI) tätig, und hat an der Wirtschaftsuniversität Wien zum Thema Gleichstellungsarbeit in Organisationen promoviert.

Momentum Young Research mit Katja Mayer & Elke Schüßler

 

 

Foto Katja MayerFoto Elke SchüßlerDie Soziologin Katja Mayer arbeitet an der Schnittstelle Wissenschaft-Technik-Gesellschaft. Sie erforscht wie sozialwissenschaftliche Methoden und Gesellschaft wechselwirken. Zur Zeit beschäftigt sie sich intensiv mit Computational Social Science und Big Data. Als Mitglied der Open Knowledge und des Open Access Netzwerk Austria OANA tritt sie für den öffentlichen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen und für offene Lizenzen in Wissenschaft und Technik ein. Elke Schüßler ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Vorständin des Instituts für Organisation an der Johannes Kepler Universität Linz. In Ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Steuerung globaler Produktionsnetzwerke insbesondere im Hinblick auf deren Nachhaltigkeit, mit der Organisation kreativer Prozesse sowie mit der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen und der Entstehung digitaler Märkte. Ihr theoretischer Fokus liegt auf der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge in führenden internationalen Fachzeitschriften wie dem Academy of Management Journal, Academy of Management Perspectives, Human Relations, Industrial and Corporate Change, Industry & Innovation, Industrial and Labor Relations Review or Technological Forecasting and Social Change.

 

200 Jahre Marx mit Hanna Lichtenberger & Florian Wenninger

 

Hanna Lichtenbergerflo_140x215Hanna Lichtenberger ist Historikerin und Politikwissenschafterin in Wien. Sie ist als Lektorin für Internationale Politische Ökonomie am Institut für Politikwissenschaft, wo sie gemeinsam mit Ulrich Brand und anderen eine Ringvorlesung zur Aktualität von Marx‘ Denkens im globalen Kontext anlässlich seines 200. Geburtstages organisiert hat. Außerdem arbeitet sie aktuell als parlamentarische Mitarbeiterin von Sabine Schatz zu Gedenkpolitik und Rechtsextremismus. Florian Wenninger ist Historiker und Politikwissenschafter und arbeitet derzeit am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien zu den Themen Polizei- und Militärgeschichte, Österreichische Republiksgeschichte und Geschichtspolitik.